Missbrauchsopfer kritisieren katholische Kirche


missbrauch_katholMissbrauchsopfer haben der katholischen Kirche mangelnde Gesprächsbereitschaft vorgeworfen. Nötig sei ein Dialog auch der Bischöfe mit den Missbrauchsopfern, sagte Matthias Katsch von der Opferinitiative „Eckiger Tisch“ am Freitag bei einem Podium auf dem Katholikentag in Regensburg.

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Vor vier Jahren war der tausendfache sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche bekanntgeworden. Trotz Fortschritten etwa bei der Prävention neige die Institution Kirche weiter dazu, „erst einmal zu schauen: Was bedeutet das für uns?“, kritisierte Katsch. „Erst im zweiten oder dritten Schritt wird auf das Opfer geschaut.“ Die Bischöfe sollten sich ein Beispiel an Papst Franziskus nehmen, der sexuellen Missbrauch jüngst als „schwarze Messe“ gebrandmarkt und Opfer eingeladen hatte.

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