Die pränatalen Fruchtwasserträume des Egon Kapellari


Egon Kapellari, Bild: wikimedia.org/CC-BY-3.0
„Unsere katholische Kirche kann und wird sich mit der Auslöschung noch ungeborener Menschen durch Abtreibung nie abfinden“: Eine klare Absage an jede Aufweichung des Lebensschutzes auch durch aktive Sterbehilfe hat der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari am Sonntag im Grazer Dom erteilt.

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In seiner Predigt zum „Tag des Lebens“ am 1. Juni sagte er wörtlich zum Schwangerschaftsabbruch, die Kirche wisse sich „unverzichtbar verpflichtet, in der öffentlichen Meinung mit Argumenten dagegen anzugehen und in Konfliktsituationen ideelle und materielle Hilfe zu geben“. Die Kirche halte – ob gelegen oder ungelegen – daran fest, „dass auch der Embryo eine Person ist“.

Schon das römische Recht habe ein ungeborenes Kind („Nasciturus“) als vollwertige, z.B. erbberechtigte Rechtsperson anerkannt, wies Kapellari darauf hin, dass die Kirche „keine katholische Sondermoral“ vertrete. Sie suche vielmehr Allianzen für Lebensschutz auch jenseits ihrer Einflusssphären. Auch in der postmodernen Gesellschaft sei das menschliche Leben heute besonders an seinem Anfang und an seinem Ende bedroht. Es gelte ein entschiedenes Nein zu sagen zur Öffnung von Grenzen, die ungeborenes Leben schützen und einen kollektiven Dammbruch verhindern sollen.

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1 Comment

  1. Wann zieht sich dieser vergreiste vatikanische Junggesellenverein endlich aus der Gebärmutter von Mädchen und Frauen zurück? 😉

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