Christen-Gier, Reichtum, Kirche und Befreiungstheologie


Zahlreiche Gläubige bei Christi-Himmelfahrt-Messe beim 99. Katholikentag in Regensburg (dpa / picture alliance / Armin Weigel)
Über Geld wurde viel diskutiert auf dem Katholikentag. Allein schon, weil Papst Franziskus viel über Kirche und Armut redet. Allerdings ist die Umsetzung schwierig in einer der reichsten Kirchen der Welt.

Von Kirsten DietrichDeutschlandradio Kultur

Papst Franziskus ist in Regensburg nicht anwesend, aber allgegenwärtig: vor allem mit dem Aufruf, die katholische Kirche möge arme Kirche für die Armen sein. Das klingt erst einmal so einfach und einleuchtend. Und wird ganz schnell kompliziert, wenn man die praktische Anwendung in einer der reichsten Kirchen der Welt diskutiert.

Schüller: „Ich kann mich gut an den Augenblick erinnern in der Sixtinischen Kapelle, als wir zusammensaßen und dann eben Papst Franziskus herauskam und dann wurde er gefragt: Welchen Namen wollen Sie sich geben? Und er sagte: In Verehrung für den heiligen Franz von Assisi wähle ich den Namen Franziskus. Und da wusste ich: Da werden wir dran schlucken. Und im guten Sinne.“

Was also kann das heißen: die reiche deutsche Kirche als arme Kirche für die Armen? Da wären einmal die direkten Anfragen an die Kirchenfinanzen.

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