Israelischer Professor: Neues Testament ein jüdischer Text


Bild: israelheute.com
Ein prominenter israelischer Professor, der für die Tageszeitung „Israel Hayom“ schreibt, hat den Trend gestärkt, Jesus und das Neue Testament als jüdisches Eigentum zu betrachten.

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Professor Eyal Regev, Leiter der Israel-Studien und Archäologie-Abteilung an der Bar-Ilan Universität, ist der Ansicht, dass die meisten Juden zwar nicht an das Neue Testament oder Jesus als Messias glauben. Jedoch sei es wohl unumstritten, dass das Christentum einen jüdischen Ursprung habe.

„Die Bücher des Neuen Testaments, die Evangelien, die die Geschichte des Lebens und der Lehre Jesu erzählen, die Briefe des Paulus und mehrere andere Schriften enthalten viele Zitate aus dem Pentateuch sowie Predigten, die mit dem Geist der Zweiten-Tempel-Periode des Judentums gespickt sind“, ist Regev sich sicher.

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4 Comments

  1. Die jüdische Religion beinhaltet soviel Mist , dass es darauf jetzt auch nicht mehr ankommt. Von mir aus können die sich den Manitu, den Shiva , das fliegende Spaghettimonster und was da sonst alles an Hirngespinsten herumgeistert, auch noch unter den Nagel reißen. Lächerlicher geht´s eh nimmer. (Aber immer dran denken, der ganze Zirkus funktioniert nur, weil es unendlich viele Religioten gibt. 😉 )

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  2. Die Geschichte dieser Zeit ist schwiering, viele haben etwas geschrieben, keiner hat außer Gerüchten etwas vom anderen gehört und eine Jahreszahl zur exakten Einordnung ist unbekannt. Man lebte im Regierungsjahr X des lokalen Königs. Welches Jahr Y des Nachbarkönigs oder gar welches Jahr Z des römischen Kaisers das gerade war, das interessierte allenfalls Historiker 1500 Jahre später. Die Erfindung von eindeutigen Jahreszahlen als Datum erfolgt erst 750 Jahre später durch den Mönch Regino von Prüm, wobei der wiederum beim Mönch Dionysius Exiguus abschreibt – ein Plagiator wie so viele heute auch

    Die erste Liste der Evangelien ist der muratorische Kanon von 170 n.C. Die Kanonisierung endet mit dem Osterfestbrief des Athanasius von Alexandria. Origenes Adamantius (185-254 n.C.) stellt 230 n.C. sechs Texte des AT gegen die Septuaginta, die Texte werden verbrannt. Eusebius von Caesarea (260–340 n.C.) stellt Pro und Contra der Origenes Adamantius Texte zusammen, auch sie werden vernichtet.

    Der ständige Krieg von Juden, Ägyptern und Syrern in Caesarea unter Präfekt Porcius Festus Saulus wird biblisch nach Jerusalem verortet. Irinäus von Lyon erwähnt 180 n.C. erstmals 4 Hauptevangelien, in seiner Bischofsliste existiert aber kein Petrus, Philemon, Judas, Johannes oder Marcion. König Herodes ist schon lange tot, der Herodes Tempel exisiert nicht, eine Volkszählung in Galiläa hat es nie gegeben, Nazareth wird erstmals nach 300 n.C. erwähnt. Der Jesusmythos kopiert nur 1.800 Jahre alte Mythen aus Baktrien, den Titel des Baal Priesters Pontifex Maximus ursupiert der Bischof von Rom und erhebt sich zum Stellvertreter Gottes.

    Josephus Ben Matthias, Sohn eines jüdischen Priesters, reist mit Titus Flavius Vespasian 68 n.C. nach Rom, wird römischer Bürger und schreibt 79 n.C. „History Of The Destruction Of Jerusalem“in Aramäisch sowie 94 n.C „Antiquities of the Jews“. Diese Texe nutzen die Autoren der Evangelien als Quelle, sie haben Palästina selber nie gesehen, sprechen weder Aramäisch noch das sakrale Mittelhebräisch und sind keine Juden.

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  3. Clemens von Alexandria (150-215 n.C.) schreibt im 1958 entdeckten Brief an Theodorus: „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“. Bischof Eusibius von Antioch (190-203 n.C. auch Ignatius von Antiochien) beklagt sich im 1886 gefundenen Text über das Petrusevangelium, nichts wäre den christlichen Autoren bekannt gewesen.

    Adolf von Harnack (1851-1930 n.C.) listet dazu 29 Fälschungen im Jesusmythos auf. Das „Testimonium Flavianum“ war den Autoren im 4 – 5 Jahrhundert unbekannt. Zur Zeit des Eusebius von Antioch sind Worte wie „Stamm“ oder „Rasse“ unbekannt, Juden durften sich nicht in Rom aufenthalten. Real regiert König Agrippa I (17-44 v.C.) unter Prokurator Pontius Pilatus in Caesarea im Schutz von 2 Legionen. Der seit 37 Jahren tote König Herodes regiert in der Bibel in Jerusalem als stinkende Leiche, obwohl die Apostelgeschichte die Realität nennt.

    Für den jüdischen Propheten Saulus als Mythos rettet Yahwe im Tanach nur Juden, welche die jüdischen Gesetze achten. Außerhalb Palästina kennt die keiner. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos verwursten den Juden Saulus um 180 n.C. mit Simon Magus zum fiktiven Jesus Apostel Paulus, der Yahwe-Gott ändert seine Meinung und rettet auch alle Nichtjuden. Als Beweis hat Saulus in Rom mit Clemens von Rom kooperiert, nur der war bei der Einkerkerung von Saulus 57 n.C. in Caesarea ganze 7 Jahre alt, auch sind theologische und institutionelle Entwicklungen noch nicht vorhanden.

    Der fiktive Apostel Petrus fungiert laut RKK ab 33 n.C. als Bischof von Jerusalem, dann ist er wieder als Simon Petrus der 2.te oder der 3.te Bischof von Antiochia – alles Halleluja. Bischof Irinäus von Lyon hat das 180 n.C. in seiner schlampigen Liste der Bischöfe übersehen. Der Paulus-Kult beginnt 120 Jahre nach Jesus mit der Paulinischen Endzeit Theologie. Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) schreibt dazu einen Paulus-Brief neu und macht alle Paulus Texte zu Fälschungen wie die „Hitler Tagebücher“.

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  4. Der portugiesische LiteraturNobelpreisträger José Saramago löst das vom israelischen Professor Eyal Regev beschriebene Paradox eines hebräischen und eines christlichen Gottes in seinem von den vatikanischen Katholen als blaspemisch eingestuften Roman „Das Evangelium nach Jesus Christus“. (Rororo, 1995, Seite 422 ff.)

    Die Menschen, die Gott nach seinem Ebenbild erschaffen habe, plage wie Ihn, eine unbändige Unzufriedenheit. Seine – Gottes Unzufriedenheit- sei in der Zeit seit der Schöpfung nur noch stärker geworden. 😉

    Auf dem See Genezareth verkündet Gott seinem 30 Jährigen Jesus: Seit 4004 Jahren sei er nun der Gott der Juden…und damit sei er grosso modo auch gut gefahren. 😉

    Gottes Unzufriedenheit erwachse daraus, dass Ihn -mit den Juden- nur ein ganz kleines Volk huldige. 😉

    Deshalb habe Gott Jesus als seinen Sohn ausersehen, als Werkzeug und Märthyrer sozusagen, damit in Zukunft viel mehr Menschen Ihn als ihren Gott ansehen. 😉

    Innerhalb etwa einem halben Dutzend von Jahrhunderten, werden Er nach seiner Vorsehung vom Gott der Hebräer – allen Widerständen zum Trotz – zum Gott aller aufgestiegen sein – die man – aus dem hellenischen abgeleitet – Katholen nennt. 😉 😉 😉

    Warum Gott dafür Jesu und sein Marthyrium brauche? Es sei eine goldene Regel innerhalb von Gottheiten, nicht selbst in die Abläufe einzugreifen.
    😉 😉 🙂

    Übrigens war auch der Teufel mit auf dem See Genezareth, der nach Jesu’s Beobachtung Gott doch sehr stark gleiche, aber nicht so faltig sei. 😉 😉 😉

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