Dodo Käßmann und Spaemann: Glaube ist die bessere Therapie


Margot-KässmannBeichte kann mehr als eine Therapie
Margot Käßmann findet es schade, dass in der evangelischen Kirche den Menschen nur noch selten die Beichte abgenommen wird.

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„Heute gehen die Menschen eher zum Therapeuten und meinen, dort Absolution zu erhalten. Beichte kann mehr“, sagte die Theologin, die im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 wirbt, der „Bild am Sonntag“.

Beichte sei eine Form der Befreiung, sagte Käßmann: „Diese Geste bedeutet Menschen viel.“ Während die Beichte in der katholischen Kirche zu den Sakramenten zählt und damit elementarer Bestandteil der Glaubenspraxis ist, kommt ihr im Protestantismus heute vor allem eine seelsorgerliche Bedeutung zu.

Theologe Spaemann: Menschen brauchen Gott als „Medikament“

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Gott tue dem Menschen gut, „er ist das Medikament, das wir brauchen, wir sollten es einnehmen“, sagte Spaemann dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Allerdings sei es gut denkbar, „dass die Kirchen auf das Maß von Sekten schrumpfen und der Glaube den meisten Menschen nur noch wie eine bloße Schrulle erscheinen wird. Aber dieses Scheitern des Christentums wäre nicht seine Widerlegung“, sagte der 87-Jährige.

1 Comment

  1. Protestantin Kaeßmann weiss wohl nicht worüber sie bei der KatholenBeichte plappert? 😉

    Die Allmacht der römische Kirche wurde durch den „Abfall“ der Katharer im hohen Mittelalter erschüttert und vor allem wurden die geistlichen Würdenträger überrascht. 😉

    Nach erfolgloser Neu „Missionierung“ durch extra gegründete heilige Orden, blieb dem Vatikan nur ein brutaler Vernichtungs-Kreuzzug gegen die südwest-französischen „Katharer“ (= Reinen“), in dem der päpstliche Legat den Kreuzzugs- Mörderbanden den Rat gab: „Sie doch alle zu töten“. …… Männer, Frauen, Alte, Kranke und Kinder…“denn der (liebende) Gott, kenne doch seine Gläubigen, und sortiere diese im Jenseits in den Himmel aus“ Hallelujah… 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Katharer

    Der Vatikan führte nun als frühe Überwachungsmassnahme für alle Gläubigen (=Verdächtige) die Ohrenbeichte ein, um frühzeitig über den „Abfall „oder den „Unglauben“ von Gläubigen informiert zu sein – ein 13. Jahrhundert-Vorläufer unserer heutigen NSA wurde mit der Heiligen Inquisition gegründet.. 😉

    Einmal im Jahr wurde die Beichte nun für alle Pflicht – denn Gläubigen galten fortan verdächtig – und zwar beim „zuständigen“ GemeindePriester „als Vatikanischer Agent“ vor Ort. Bis zur „Aufklärung“ fielen HundertTausende Gläubige durch diesen vatikanischen Glaubenstest…die dann auch noch durch „verbesserte“ Befragungsmethoden ihrem iGlaubenssbfall übrrführt wurden….damit keine „Gewissensbisse“ übrig blieben, wurden viele der „Gottlosen“ auch noch „warm“ entsorgt…. 😉

    Da kann man Frau Kaeßman nur beipflichten, auf Erprobtes soll man nicht leichtfertig verzichten….wenigsten das Verbrennen von Verdächtigen soll ja seltener geworden zu sein… 😉 Hallelujah…. 😉

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