Katholische Jugend für Abtreibung?


Der Publizist Andreas Püttmann regt an, den Kirchenmitgliedern mehr Glaubensgrundlagen zu vermitteln. Rechts ein Auszug aus dem umstrittenen Dokument Foto: pro / KjG
Der katholische Jugendverband hat sich in einer Publikation für das Recht auf Abtreibung und die freie Wahl der Sexualpraktiken eingesetzt. Die Deutsche Bischofskonferenz ist entsetzt. Fehlt es den jungen Gläubigen an biblischen Grundlagen?

Von Andreas Püttmannpro Medienmagazin

Ganz überraschend kommt er dann doch nicht, der Skandal um „YOUrope“, eine Publikation der „Katholischen Jungen Gemeinde“ (kjg), die vor der Europawahl auf deren Internetseite zum Download bereit stand. Da wurde der „kostenfreie und sichere Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung“ verlangt, was konkret bedeute, „Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eine Schwangerschaft abzubrechen und kostenlos Verhütungsmittel zu erhalten, denn nur so kann die beschriebene Freiheit auch gelebt werden.“ Diese Freiheit beinhalte „die freie Wahl der Sexualpartner- Innen, die eigene Entscheidung für Sexualpraktiken und die Wahl, welche Art von sexueller Beziehung jemand führen möchte (das heißt, ob sie/er monogam, polygam, zölibatär etc. leben möchte).“

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