Fußball: Mit Jesus-Tattoo zum Erfolg


Religiöses Tattoo des englischen Fußballers David Beckham. Foto: Alex Livesey / getty-images.
Die FIFA verbietet religiöse Bekundungen auf dem Rasen. In Brasilien könnte das ein Problem werden, denn mindestens das Bekreuzigen am Spielfeldrand gehört dazu wie das Beten in der Kabine. Für Bußgelder hätte das WM-Land kein Verständnis.

Von Susanne Kreutzmannevangelisch.de

Wer kickt, betet – so könnte die Formel für den brasilianischen Fußball lauten. Zahlreiche Stars zeigen ihren Glauben öffentlich, auch auf dem Rasen. So wie Verteidiger Dani Alves, der ein großflächiges Jesus-Tattoo auf dem Unterarm hat. Stürmerstar Neymar, auf dem alle Torhoffnungen ruhen, ist bekennendes Mitglied einer Pfingstkirche. Nach jedem Tor streckt er die Zeigefinger gen Himmel.

Doch die Regeln des Weltfußballverbandes FIFA verbieten religiöse oder politische Bekundungen. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft, die am 12. Juni in São Paulo angepfiffen wird, will der Verband hart durchgreifen. Der frühere Nationalspieler Lúcio kritisiert das. Er werde immer mit seinem T-Shirt unter dem Trikot zeigen, dass er gläubig ist. „Es gibt Vorurteile über Religion im Fußball.“

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