Megakirchen in den USA wachsen weiter


Blick in die Megakirche Lakewood in Houston, Texas: An diesem Sonntagmorgen haben sich 12 000 Menschen zur Messe versammelt. Vorn predigt der Pastor der Gemeinde: Joel Osteen, der auch Ratgeberbücher mit Millionenauflage verfasst. Foto: RP, Andreas Krebs
Das Wachstum der „Megakirchen“ in den USA dauert an.

evangelisch.de

Nach Angaben des Forschungsinstituts „Hartford Institute for Religion Research“ gibt es in den USA gegenwärtig rund 1.600 sogenannte Megakirchen, etwa 100 mehr als vor vier Jahren. 1990 gab es 350 Megakirchen und im Jahr 2000 rund 600. Als Megakirche gilt eine Kirche mit mehr als 2.000 Mitgliedern.

40 Prozent der Megakirchen sind Freikirchen und 23 Prozent baptistisch. Das Phänomen Megakirchen begann in den USA in den 70er Jahren. Theologisch sind die meisten konservativ. Megakirchen existieren vor allem im Süden der USA und im Raum großer Städte.

Die größten Megakirchen sind die Lakewood-Kirche im texanischen Houston, die North Point Community-Kirche in Alpharetta  Georgia) und LifeChurch.tv in Edmond (Oklahoma). Die meisten protestantischen Kirchen in den USA haben in vergangenen Jahren Mitglieder verloren.