NRW-Grüne wollen keine konfessionellen Grundschulen


Sigrid Beer, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion FOTO: Privat/RP ONLINE
Teile der Grünen in NRW wollen, dass Bekenntnisgrundschulen in Gemeinschaftsgrundschulen umgewandelt werden. Dazu fordern sie auch eine Änderung der Landesverfassung.

Von Detlev HüwelRP ONLINE

Ein entsprechender Antrag für den Grünen-Landesparteitag am Wochenende in Siegburg trägt auch die Unterschrift der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Landtagsfraktion Sigrid Beer. Zu Begründung heißt es, gerade die Grundschulen müssten für alle Schüler „offen und diskriminierungsfrei zugänglich sein“. Die Gemeinschaftsgrundschule gewährleiste Pluralität gegenüber den Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen. „Auch die negative Religionsfreiheit muss beachtet werden“, heißt es weiter. „Segregation in der Gesellschaft“ dürfe nicht durch Konfessionen oder Religionszugehörigkeiten verstärkt werden. Zudem seien nur noch in Niedersachsen und NRW Bekenntnisgrundschulen in der Verfassung verankert.

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2 Comments

  1. Ok, hier geht es aber um NRW, nicht um BaWü oder den Bund. Und hier stehen momentan CDU und FDP (!) einer immerhin endlich diskutierten Verfassungsänderung im Weg, um den Schutz der staatlichen Bekenntnisschulen aus der Verfassung zu nehmen. An SPD und Grünen wird es nicht scheitern. Abgesehen davon ist es richtig, dass die Grünen weit davon entfernt sind, eine anti-religiöse Partei sind.

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