„Islamischer Staat“: Offenbar Massenhinrichtungen im Irak


Hunderte Opfer werden von ISIS-Kämpfern zusammengetrieben. Bild:derstandard.at
Radikale Islamisten der ISIS exekutierten nach ihrem Eroberungszug im Irak eignen Angaben zufolge hunderte Schiiten.

Von Stefan BinderderStandard.at

Der ohnehin brutale Konflikt im Irak ist seit Samstagabend um ein besonders blutiges Kapitel erweitert worden. Die radikal-islamische Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Großsyrien“ (ISIS), die diese Woche die nordirakische Stadt Mossul eroberte, veröffentlichte zahlreiche Aufnahmen, die Kämpfer der ISIS bei Massenexekutionen von Gefangenen zeigt.

Die Aufnahmen zeigen, wie hunderte von Menschen auf Lastwagen zu ihrer Hinrichtung abtransportiert werden. Danach werden sie von bewaffneten Maskierten zu einer offenbar unbewohnten Gegend getrieben wo sie sich nebeneinander mit dem Gesicht zum Boden hinlegen müssen. Danach ist zu sehen, wie ein Kämpfer der ISIS mit einem Maschinengewehr die Reihe entlang geht und einen nach dem anderen erschießt. Die Szenen wiederholen sich mehrfach und an unterschiedlichen Orten. Es sind dutzende Bilder, die derStandard.at vorliegen, von denen der Großteil jedoch zu brutal ist, um sie zu veröffentlichen.

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