Evangelischer Unternehmer findet Kinderarbeit „manchmal sinnvoll“


Kinderarbeit auf dem Bau gehört in Indien zum Alltag, Bild:younicef.de
Fabrikhalle statt Schulbank? Für das Sprachrohr der evangelischen Unternehmer ist Kinderarbeit manchmal durchaus sinnvoll. Seine Bemerkungen dürften kurz vor dem ökumenischen Sozialkongress für einigen Gesprächsstoff sorgen.

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Wenn sich die Kirchenprominenz beider Konfessionen trifft um gemeinsam über die gerechte Gesellschaft nachzudenken ist für Diskussionsstoff gesorgt. Diesmal umso mehr. Denn nur Tage vor dem Beginn des sozialpolitischen Kongress der EKD und der katholischen Bischofskonferenz sorgt der evangelische Manager Peter Barrenstein mit Bemerkungen zu Managergehältern und Kinderarbeit für Kopfschütteln.

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2 Comments

  1. @Susanne
    Kinder gehören in die Schule, um das umfangreiche Wissen für einen qualifizierten Beruf zu lernen.

    In den Drittweltländern, die so gut wie über keine Insdustrie verfügen und auch keine qualifzierte Berufsausbildung kennen, haben Jugendlichen Arbeitslosigkeiten um 60% und manchmal auch mehr. Da werden sie auf den winzigen Parcellen der Eltern verheizt.

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  2. Das ist die Arroganz der Nutznießer Länder,zu sagen Kinderarbeit wie sie dort stattfindet! ist manchmal in Ordnung.Das haben auch einige Kommentare dort gezeigt.Diese kinder arbeiten hart,sehr hart für einen Hungerlohn.Nicht nur in den Steinbrüchen. Während „unsere“ kleinen und gut genährten „Moppelchen“ über Papas frisch geklinkerter Terrasse hüpfen dürfen,kloppen diese bettelarmen „Dünnerchen“ Steine, die wir dann gut und günstig beziehen.Das gleiche gilt bei Kaffee,Kleidung,Schuhe usw.Ich nehme mich da auch nicht aus, ich bin auch Konsumentin.Wir sollten nur daran denken,bevor irgendeiner sagt,das dieses schon manchmal sinnvoll ist.Ist es nicht!.Nicht für das weitere Leben dieser Kinder.

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