Hannelore Kraft will Verhältnis von Staat und Kirchen verbessern


Hannelore Kraft, Bild. wikimedia.org/SPD-Fraktion
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat das Verhältnis zwischen Kirchen und Staat in Deutschland als gut bezeichnet. Zugleich rief sie am Montag vor Vertretern der NRW-Bistümer in Düsseldorf dazu auf, die Beziehungen weiter zu verbessern.

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Der Ruf nach einer strikteren Trennung von Staat und Religion werde heute lauter, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Kraft unter Hinweis auf den staatlichen Einzug der Kirchensteuer, die sogenannten Staatsleistungen und Dotationen sowie das kirchliche Arbeitsrecht.

Kraft warnte aber davor, die Kirchen ausschließlich unter monetären Aspekten zu betrachten. Dies werde den Leistungen der Kirchen für die Gesellschaft nicht gerecht. Die Kirchen und ihre diakonischen Einrichtungen berieten viele Menschen in Notlagen. Zudem seien „die großen Religionsgemeinschaften wertvolle Verbündete“ für den Staat, wenn es darum gehe, die Unantastbarkeit der Menschenwürde abzusichern. In diesem Sinne setzten sie sich beispielsweise für Flüchtlinge oder Gefangene ein.

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domradio.de macht den Bischof von Essen, Overbeck, zum Weihbischof. 😀

6 Comments

  1. Liest diese Frau nicht auch mal ein Geschichtsbuch und vielleicht auch mal etwas über die Rolle der Religionen und der Kirchen ? Was sind das nur für bescheuerte Zeiten, wo man solchen, entweder naiven oder aber skrupellosen, möglicherweise aber auch nur berechnenden und vorteilsbezogenen Leuten, immer noch die Macht überläßt ? Könnte man von einem Volk in der heutigen Zeit nicht erwarten, sich nicht so bedenkenlos verdummen zu lassen und auch nicht mehr auf diese religiotischen Wasserträger hereinzufallen? Aber vielleicht brauchen Schafe ja auch mehr als nur geistige Hirten ?

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  2. Vielleicht sollte man gleich wieder die weltliche und staatliche Gewalt in nur eine, die geistliche Hand legen? Wäre doch kostengünstiger und viel effektiver, als doppelt zu bezahlen was sowieso nur eine Zielrichtung hat.

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    1. Hatten wir 1500 Jahre lang. War ein Griff ins Klo! Die Kirchen sind moralisch und wirtschaftlich viel zu korrumpiert, als das wir ihnen heute staatliche Gewalt übertragen könnten. Diskriminierung von Nicht-Christen wäre an der Tagesordnung.

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