Keuschheit bis zur Ehe: Papa muss mit


Eines der Bilder von Magnusson: Der Fotograf wollte die Vater-Tochter-Beziehung abbilden Foto: henke / flickr | CC-BY-NC-ND 2.0
Einige amerikanische Mädchen wollen keinen Sex, bevor sie heiraten. Das geloben sie öffentlich und setzen dabei auf die Unterstützung ihrer Familien. Bei einem „Purity Ball“, zu dem die Väter sie begleiten, feiern sie ihr Gelöbnis. In seinem Bildband „Purity“ will der schwedische Fotograf David Magnusson die vertrauten Beziehungen zwischen Vätern und Töchtern darstellen.

pro Medienmagazin

Bei den Keuschheits-Bällen versprechen die Mädchen feierlich vor allen Anwesenden, keinen Sex vor der Ehe zu haben. Ihre Väter wollen sie bei dem Vorhaben unterstützen und begleiten ihre Töchter zu dem Ball. Die Mädchen legten ihre Gelübde vor Gott, vor sich selbst und vor ihrer Familie ab, sagte Magnusson im Interview mit Spiegel Online. Die Väter geloben, die Töchter zu beschützen und ihnen stets ein gutes Vorbild zu sein. Viele dieser „Purity Balls“ werden im Bible-Belt der USA, im christlich geprägten mittleren Westen und Süden, gefeiert.

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4 Comments

  1. Auf Sex vor der Ehe zu verzichten ist ein Spiel mit dem eigenen Schicksal, vergleichbar fast mit russischem Roulette. Gerade die streng religiös erzogenen Menschen sind sexuell derart verklemmt und gehemmt, dass sich eine glückliche Ehe fast ausschließt. Nur durch ein Zusammenleben vor der Ehe kann man erfahren, ob man dauerhaft überhaupt zusammen paßt – sobald das erste Strohfeuer verflogen ist

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    1. Wie wahr….;-)

      Das ist auch der Kern des schwemütigen sizilianischen Roman in der neuen deutschen Übersetzung „Der Gattopard“ genannt, von Giuseppe Tomaso di Lampedusa, Literaturwissrnschaftler aus Palermo, 1958 posthum erschienen. 😉

      Der Fürst des 19. Jahrhunderts hatte zwar viele Kinder mit seiner Fürstin, die er als Jungfrau von 16 Jahren arrangiert heiratete und die so keusch erzogen war, dass er sie nach all drn Jahren noch nie nackte gesehen hatte. 😉

      Das einzige was die Fürstin zum passiven Geschlechtsverkehr beitrug, war der katholische Schlachtruf „JesusMaria“. 😉 😉

      Deshalb hatte der Fürst fürs Gefühl eine Dame in einem Bordell in Palermo, zu der mit seinem HausPater fuhr, der anstandshalber die Zeit der Lust des Fürsten bei seinen JesuitenBrüdern verbrachte. 😉
      Auf dem Rückweg erinnerte der Pater den Fürsten bei ihm auch zu beichten. 😉 😉

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  2. Hätte ich nur das Foto gesehen, ohne das ich gewusst hätte es wären Vater und Tochter,hätte ich gedacht,das wäre ein Mann mittleren Alters,der sich mit seiner blutjungen „Angebeteten“ hat fotografieren lassen.

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  3. Da müsste man doch mal Fragen, ob das Mädel vielleicht durch religiösen Horror – wie die Furcht vor Höllenquaenl -vollkommen eineschüchtert wurde? 😉

    Richard Dawkins hat in seinem Buch „Gotteswahn“ den ideologischen Mißbrauch von Kindern durch die religiöse Erziehung durch Elten und Erzieher gewarnt.

    Möglicherweise braucht das Mädel wegen Religiotie Hilfe, weil es in einer religiösen Zwangsjacke steckt? Kinder in diesem Alter sind an sich eher neugierig?…als keusch? 😉

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