Wissenschaft: Islamophobie ist Rassismus


Bild: HUFFPO Religion
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Die Sorge um einen zu starken Einfluss des Islam in Europa ist eigentlich rassistisch begründet. Diese These haben Wissenschaftler am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin vertreten.

pro Medienmagazin

Die Beschneidungsdebatte habe gezeigt, dass Islam und Judentum plötzlich „auf der anderen Seite“ der Gesellschaft stünden, sagte die Berliner Islamwissenschaftlerin Schirin Amir-Moazami in ihrer Einleitung zum Debattenabend der Akademie des Jüdischen Museums Berlin. Schon zuvor sei in der Politik breit darüber diskutiert worden, ob der Islam zu Deutschland gehöre oder nicht – und so sei es bis heute. Nicht nur darin waren sich die zur Diskussion eingeladenen Wissenschaftler einig. Einhellig erklärten sie auch, dass es den Skeptikern einer Islam-Integration in Europa nicht um die Religion gehe.

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