Militärpfarrer: Gegen das Böse hilft manchmal nur Waffengewalt


Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Der Gebrauch von militärischer Gewalt kann nach Ansicht des Speyerer evangelischen Militärpfarrers Ulrich Kronenberg in bestimmten Konfliktsituationen gerechtfertigt sein.

Von Alexander Langevangelisch.de

Die Vorstellung, dass sich der Mensch der Schlichtung gewaltsamer Konflikte durch einen unbewaffneten Pazifismus entziehen könne, sei eine vor „Selbstgerechtigkeit triefende Hybris“, sagte Kronenberg dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die menschliche Natur sei nach biblischer Vorstellung böse und müsse nötigenfalls auch mit Waffengewalt im Zaum gehalten werden.

Der 49-jährige Reserveoffizier widersprach damit der Reformations-Botschafterin Margot Käßmann. Diese hatte in einem Zeitungsinterview die vermehrten Rüstungsexporte Deutschlands kritisiert und die Vorstellung eines „gerechten Kriegs“ in Notlagen zurückgewiesen.

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2 Comments

  1. Das friedliebende Deutsche Volk

    14.1.1814 Friede von Kiel: Dänemark tritt Norwegen an Schweden ab und soll mit Schwedisch Pommern entschädigt werden. Preußen tauscht Schwedisch Pommern gegen Lauenburg ein.
    14.1.1814 Kiel: Frieden zwischen Dänemark und Preußen, Russland, Österreich und Schweden
    16.1.1814 Nancy: Einnahme durch preußische Truppen
    29.1.1814 Brienne: Kämpfe zwischen Franzosen und preußisch-russischen Truppe
    31.3.1814 Einzug der Verbündeten in Paris, Zar Aleksandr, König Friedrich Wilhelm III., Proklamation des Zaren
    20.4.1814 Verwaltungsreform in Preußen (10 Provinzen, Regierungsbezirke und Kreise)
    3.9.1814 allgemeine Wehrpflicht und Landwehrorganisation in Preußen
    1815 Wiener Kongress: Preußen tritt Ansbach und Bayreuth an Bayern ab, verliert die polnischen Gebiete der 3.Teilung an Russland, tritt Ostfriesland, Hildesheim und Goslar an Hannover ab, f1815 Preußen erhält die Hälfte Sachsens, Neuvorpommern und die Rheinprovinz (Hessen und Nassau)
    22.5.1815 Verordnung Friedrich Wilhelms III. verspricht eine Repräsentativverfassung
    16.6.1815 Schlacht bei Ligny: Blücher geschlagen, Franzosen verlieren 11000 Tote und Verwundete, Preußen 12000
    16.6.1815 Schlacht bei Quatre-Bras: Wellington besiegt Ney, Franzosen verlieren 4000 Tote und Verwundete, Engländer 5000
    18.6.1815 Schlacht bei Belle-Alliance (Waterloo): Wellington und Blücher besiegen Napoleon, Franzosen verlieren 25000 Tote und Verwundete, Engländer 13000 und Preußen 7000
    7.7.1815 Paris: Einzug englischer und preußischer Truppen
    1.9.1815 Verfassungskommission tritt in Berlin zusammen
    26.9.1815 Heilige Allianz zwischen Franz I. von Österreich, Alexander I. von Russland und Friedrich Wilhelm III. von Preußen
    20.11.1815 2. Friede von Paris: Frankreich erhält die Grenzen von 1790: Philippeville und Marienbourg an Niederlande, Landau an Österreich, Rest von Savoyen an Sardinien, Saarlouis und Saarbrücken an Preußen
    6.1.1816 Preußen verbietet politische Vereine und Gesellschaften
    8.2.1816 Abtretung des Großherzogtums Fulda durch Preußen an das Kurfürstentum Hessen
    1.4.1816 Sachsen-Anhalt von Preußen verwaltet
    20.3.1817 Berlin: König Friedrich Wilhelm III. gründet den preußischen Staatsrat, 1. Präsident wird Hardenberg
    31.3.1817 Bildung des preußischen Staatsrats
    27.9.1817 Berlin: Friedrich Wilhelm III. fordert die lutherische und reformierte Kirche zur Bildung einer Union auf.
    21.3.1818 Berlin: Friedrich Wilhelm III. erlässt einen Kabinettsbefehl, in dem er sich vorbehält, zu gegebener Zeit eine Verfassung zu erlassen.
    26.5.1818 Steuerreform in Preußen und Abschaffung fast aller Binnenzölle
    19.6.1819 Berlin: die Preußische Staatszeitung berichtet über die Entdeckung einer Vereinigung zum Sturz der deutschen Bundes- und Landesverfassungen.
    7.7.1819 Preußen: Juliverhaftungen von Oppositionellen
    2.1.1820 Berlin: Verordnung Friedrich Wilhelms III. zum Turnen erklärt das Turnen für staatsgefährlich und verbietet es.
    7.6.1821 Preußen: Verordnung zur Aufteilung der Almende.
    12.4.1822 Berlin: Kabinettsorder an das Unterrichtsministerium – Lehrer die vermeintlich oder tatsächlich demagogischen Ideen anhängen sollen als unwürdige Subjekte entlassen werden.
    27.7.1822 Berlin: Zusammenfassung der Provinzen Niederrhein und Jülich-Kleve-Berg im rheinischen Oberpräsidium mit Verwaltungssitz in Koblenz.
    1824 Friedrich Wilhelm III. zwingt der unierten Kirche seine Agenda auf
    14.2.1828 Berlin/Darmstadt: Zollvertrag zwischen Hessen/Darmstadt und Preußen.
    27.5.1829 Berlin?: Preußisch-süddeutscher Handelsvertrag unterzeichnet
    1829 Berlin: Friedrich Wilhelm III. ernennt Bischof von Borowski zum Erzbischof.
    29.3.1830 Berlin/St.Petersburg: Vertrag zwischen Preußen und dem Russischen Reich zur Auslieferung politischer Verbrecher.
    26.6.1847 Landtagsabschied in Preußen
    1848 Beratung eines neuen Strafgesetzbuches in Preußen
    13.3.1848 Berliner Stadtverordneten bitten preußischen König, den Landtag einzuberufen. Dieser bewilligt dies für den 27.4.
    19.3.1848 Friedrich Wilhelm IV. befiehlt den Truppen, Berlin zu verlassen und vertraut sich der Bürgerwehr an
    20.3.1848 Berlin: Ernennung des Ministeriums Arnim-Boitzenburg, Amnestie
    22.3.1848 Berlin: Berufung einer Nationalversammlung zur Beratung einer Verfassung
    22.3.1848 Berlin: Friedrich Wilhelm IV. muss Leichenzug der gefallenen Barrikadenkämpfer grüßen
    1848 Berlin: Gesetz für die Konstituierende Nationalversammlung. Wahlen zur Nationalversammlung, Mehrheit für Liberale und Radikale
    ?.5.1848 Berlin: Stürmung des Zeughauses
    22.5.1848 Berlin: Eröffnung der Nationalversammlung, Ablehnung des Verfassungsentwurfs der Regierung
    5.12.1848 Auflösung der preußischen Nationalversammlung
    ?.12.1848 Friedrich Wilhelm IV. erlässt eine Verfassung für Preußen und ein Wahlgesetz für 2 Kammern
    26.2.1849 preußische Kammern treten zur Beratung der Verfassung zusammen
    3.4.1849 Berlin: Friedrich Wilhelm IV. lehnt die Kaiserkrone und die Reichsverfassung ab
    21.4.1849 Berlin: 2.Kammer erklärt Reichsverfassung für rechtsgültig
    27.4.1849 Berlin: Auflösung der 2.Kammer
    26.5.1849 Dreikönigsbündnis Hannover-Preußen-Sachsen
    31.5.1849 Frankfurt/Main: Nationalversammlung tritt zur letzten Sitzung zusammen
    1849 Neues Dreiklassenwahlrecht in Preußen
    1849 Wahlen in Preußen für die 2.Kammer, konservative Mehrheit
    7.8.1849 Zusammentritt der preußischen Kammern, Revisionswünsche des Königs werden genehmigt
    1850 Friedrich Wilhelm IV. verkündet die neue Verfassung und legt den Eid auf die Verfassung ab
    2.7.1850 Berliner Friede zwischen Preußen und Dänemark
    15.10.1850 Warschauer Konferenz: Preußen verzichtet auf Unionspolitik
    6.11.1850 Allgemeine Mobilmachung in Preußen
    29.11.1850 Vertrag von Olmütz zwischen Preußen und Österreich: Preußen erkennt den restituierten Bundestag an
    7.12.1850 Hohenzollern: Abtretung der hohenzollernschen Fürstentümer an Preußen
    1851 Wiederherstellung der gutsherrlichen Polizeiverwaltung in Preußen
    1853 Kauf des Jadebusens durch Preußen von Oldenburg zur Anlage eines Kriegshafens
    1854 Stiehlsche Regulative für die Volksschule in Preußen
    12.10.1854 Berlin: Beschluss zur Errichtung des Herrenhauses als 1.Kammer des Landtages
    1855 Wahlen in Preußen zum Abgeordnetenhaus (2.Kammer)
    26.5.1857 endgültiger Verzicht Preußens auf Neufchatel
    7.10.1858 Prinz Wilhelm zum Regenten Preußens ernannt
    16.7.1866 Frankfurt/Main: preussische Truppen unter Vogel von Falkenstein rücken in die Stadt ein
    23.8.1866 Prager Frieden zwischen Österreich und Preußen
    18.10.1866 preußisches Patent: Frankfurt/Main in Preußen einverleibt
    19.7.1870 Berlin: Übergabe der französischen Kriegserklärung
    18.1.1871 Wilhelm von Preußen als Wilhelm I. Deutscher Kaiser
    10.5.1871 Frankfurt/Main: Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Frankreich und Preußen
    1872 Schulaufsichtsgesetz in Preußen (Ausschluss katholischer Orden vom Lehrberuf an öffentlichen Schulen)
    22.10.1873 Dreikaiserabkommen Wilhelm I. tritt Konsultativpakt zwischen Österreich und Russland bei
    9.3.1888 Kaiser Wilhelm I. stirbt
    9.3.1888 Friedrich von Preußen als Friedrich (III.) Deutscher Kaiser
    15.6.1888 Kaiser Friedrich (III.) stirbt
    15.6.1888 Wilhelm von Preußen als Wilhelm II. Deutscher Kaiser
    20.3.1890 Entlassung Bismarcks
    1.1.1900 Das bürgerliche Gesetzbuch oder BGB tritt in Kraft

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  2. Nach 200 Jahre deutscher Kriegsgeschichte in Europa fällt unserem Militäpfarrer noch immer ein flotter preussischer Spruch aus dem leeren Hirn:

    „Gegen das Böse hilft manschmal nur Waffengewalt. 😉 ………. und wir sind offensichtlich noch immer die Guten?“

    Sir Peter Ustinov hat sich wohl viel nachdenklicher zum Terrorismus eingelassen:

    „Terrorismus ist der Krieg der Armen …….. und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.“ – 😉 😉 ……

    http://de.m.wikiquote.org/wiki/Peter_Ustinov

    War das Bomardement mit Tod und Verletzung von 142 afghanischen Zivilisten, darunter Kindern, die Benzin aus einem verlassenen Tanklastzug unserer Truppe in einem entlegene Flusstal stehlen wollten, etwas so „Böses“, zu dem diese brachiale Waffengewalt notwendig war? 😉

    Der deutsche heldenhafte Oberst Klein, der das Massaker an afghanischen Zivilisten angeordnet hatte, gehört immerhin zu den „Guten“, er ist mit „Gottes Segen“ 😉 inzwischen General geworden. So hatte diese BW-Waffengewalt doch auch etwas Gutes. 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kunduz

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