Natur: Die Greenpeace-Ökoromantiker


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Mit der Verklärung der Natur als heile Welt beschwören Greenpeace & Co. ein Idyll, das es nie gegeben hat, analysiert Jan-Philipp Hein.

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Und Gott segnete sie und sprach zu Ihnen: „Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Und so kam es dann auch. Man kann wohl sagen: Vers 26 des ersten Kapitels des ersten Buch Mose dürfte zur vollsten Zufriedenheit des Schöpfers erfüllt worden sein. Es reicht übrigens, nur einen einzigen Buchstaben zu verschieben, dann wird aus der göttlichen Weisung das, was Grüne, sogenannte Naturschützer und andere als grausame Realität betrachten: „Seid fuRchtbar… macht sie euch untertan…“

Mensch & Natur

Es gibt keinen Zweifel: Wir Menschen haben die Natur besiegt. Wir legen Flüsse um, wenn Sie einem Stadtumbau im Weg sind. Wir stauen ihr Wasser, um Energie produzieren zu können, wir essen Tiere, wir produzieren Fleisch sogar im industriellen Maßstab. Wir verändern gezielt das Erbgut von Pflanzen, um sie an Lebensbedingungen anzupassen, die die Natur so nicht für sie vorgesehen hatte. Wir spalten außerdem Atome und erhitzen mit der gewonnen Wärme Wasser. Den dabei entstehenden Dampf lassen wir Turbinen antreiben, die Strom in unsere Hochspannungs-Netze einspeisen, mit dem wir Mikrowellen, Telefone, Fotokopierer, Smartphones oder Solarien betreiben.

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