Aachener Reliquien historisch ‚authentisch‘?


Jesus-Windel
Jesus-Windel
Der Historiker und Fachautor Michael Hesemann in Interview zur noch immer ungeklärten Frage nach der „Echtheit“ der Aachener Reliquien, die in diesen Tagen wie alle sieben Jahre Zehntausende Pilger in die Domstadt locken.

Von Yuliya Tkachovakath.net

Historiker und Fachautor Michael Hesemann fordert die wissenschaftliche Untersuchung der Aachener Reliquien und äußert: „Wir könnten also, falls sie untersucht würden, auch bei den Aachener Reliquien auf interessante Entdeckungen hoffen. Aber leider hoffen wir darauf vergeblich, wurde eine solche Untersuchung gerade erst abgelehnt.“ Allerdings kann Hesemann „den Verantwortlichen die Sorge um den ‚fragilen Zustand‘ der Reliquien nicht ganz abnehmen“. Denn „wenn man gesehen hat, wie bei der Heiligtumsfahrt das Mariengewand mit bloßen Händen auseinandergefaltet, herumgetragen und wieder zusammenlegt wird, kann es so fragil nicht sein.“ Es stelle sich die Frage, „wie lange die Reliquien diesen doch etwas unbekümmerten Umgang unbeschadet überstehen“.

Außerdem weist Hesemann darauf hin, dass es gerade für das Mariengewand eine sorgfältigere Lagerung bestimmt besser wäre, es sollte „dauerhaft ausgebreitet und liegend verwahrt“ werden.

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2 Comments

  1. Bei der mittelalterlichen Stadterweiterung des Hejle Köln, stiess man entlang der Fernstrassen massenhaft auf antike Gräber. Die wurden damals auch zu Heiligen oder Märthyrer erklärt; zu dieser Zeit hatte die Kölsche Kirche ein lukratives Geschäftmodell mit dem Handel mit Märtyrern und Heiligen entwickelt. Die antiken Gebeine wurden in Gegenden verkauft, oder gegen Gebühr verpachtet oder vermietet, in denen solche antiken „Rohstoffe“ weniger vorkamen. Vielleicht ist auch in Aachen so manches aus dem Kölsche rent-a-saint Geschäftsmodell hängen geblieben? 😉 😉

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  2. Wie kann man als gläubiger Einfaltspinsel an der Kraft und Echtheit der Religquien zweifeln, hat doch der all-wissende Popanz als oberster Baal Priester „Pontifex Maximus“ gehüllt in dessen Affenkostüm die Authentizität durch Gottes Wort bestätigt. Das da Menschen mit 12 Pimmeln vor Bauch und 3 Köpfen rumlaufen, das waren kleine handwerklich Fehler, als der himmlische Zobie noch am probieren war

    Theodoret von Kyros 430 v.C. sieht die Kraft Gottes, die der Glaube in die Reliquien bewirkt. Die christiche Mumien-Religion betet als Reliquiee gegen Geld an: eine Feder des Engels Gabriel; Dolch und Schild des Erzengels Michael; Jesus Christi Hauch; den Schneidezahn des Täufers Johannes; eine Flasche mit ägyptischer Finsternis; die Brustmilch der Maria; von Jesus den Schall der Glocken beim Einzug in Jerusalem; seine beschissenen Windel in Aachen; seine Milchzähne und Rock in Trier; die Sandalen, Stroh aus der Krippe, die Nägel der Kreuzigung; einen Strahl des Sterns der den Weisen aus dem Morgenland leuchtet; den Seufzer von Zimmermann Joseph beim Holz hobeln; der Stab mit dem Moses das Meer teilte, das Messer mit dem Delila den Simson schor; den Pfahl im Fleisch des Apostel Paulus; das Turiner Grabtuch gefälscht um 1300 n.C.; die heilige Lanze als Reichskleinod; die absolut echten 3 Köpfe des Heiligen Johannes in Amiens, Konstantinopel und Sebastia bzw. Sosopol; endlos viele Holzsplitter vom Kreuz Christi in der Summe ein riesiger Wald.

    Die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime haben alle absolut echte Vorhäute von Jesus, die Vorhaut in Charroux blutet sogar noch. Die letzte Vorhaut Prozession findet 1983 in Carcata/Latium statt. Dort wird eine heilige Vorhaut von Jesus beim Sacco di Roma im Mai 1527 durch einen „sündigen“ Landsknecht geraubt und 30 Jahre später entdeckt. Seit 1900 schweigt der Vatikan zu den Jesus Vorhäuten. Wie man als katholischer Untoter mit 12 Pimmeln am Bauch kleine Kinder fickt, das wäre noch zu klären.

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