Higgs-Boson hält sich weiter an Theorie


foto: apa/ epa/jose luis cereijido/ Die Physiker François Englert (links) und Peter Higgs – hier bei einem Vortrag in Spanien – erdachten den Higgs-Mechanismus, was ihnen im Oktober 2013 den Nobelpreis bescherte. Aktuelle Datenanalysen untermauerten nun die Korrektheit ihrer Theorien.
Eine neue Auswertung von Daten aus 2011 und 2012 zeigt: Das Higgs-Teilchen zerfällt – wie vom Standardmodell vorhergesagt – auch direkt in Fermionen.

derStandard.at

Es ist auch schon wieder rund Jahre her, dass Physiker am Zentrum für Europäische Teilchenphysik (CERN) in Genf – genauer: am Large Hadron Collider (LHC) – die ersten Beweise für die Existenz des Higgs-Teilchens lieferten. Die Ergebnisse verdichteten sich immer mehr und waren schließlich so überzeugend, dass Anfang Oktober 2013 den theoretischen Physikern François Englert und Peter Higgs der Nobelpreis für Physik 2013 zuerkannt wurde.

Ganz klar ist allerdings nach wie vor nicht, ob sich das gefundene Higgs-Boson exakt so verhält wie von Higgs und Englert vor einem halben Jahrhundert theoretisch vorhergesagt. Tut es das, dann wäre das auch eine weitere Bestätigung des sogenannten Standardmodells der Teilchenphysik. Jüngste Auswertungen der Daten aus 2011und 2012 deuten nun genau darauf hin.

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