„Wort und Wissen“ : Studiengemeinschaft kritisiert die Dominanz des Naturalismus


Studiengemeinschaft Wort + WissenKritik an dem in Bildung und Wissenschaft herrschenden Naturalismus hat die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ geübt. Sie veranstaltete vom 19. bis 22. Juni ihre Hauptkonferenz in Rehe (Westerwald).

idea.de

Wie der Geschäftsführer, der Biologe Reinhard Junker (Baiersbronn/Schwarzwald), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, geht der Naturalismus davon aus, dass die Natur aus sich selbst heraus entstanden und zu verstehen sei. In dieser weltanschaulichen Festlegung sei kein Platz für einen Schöpfergott. Die Dominanz des Naturalismus führe dazu, dass jeder Bezug auf einen Schöpfer in der Naturwissenschaft verpönt sei. Viele Forscher bekennten sich nicht zu ihrem Glauben an Gott, weil sie befürchteten, in ihrer Arbeit als unwissenschaftlich abqualifiziert zu werden. Junker zufolge kann der Naturalismus aber auf viele zentrale Fragen keine Antworten geben. So könne er nicht begründen, woher die Ordnung der Welt und das geistige Potenzial des Menschen komme und wie sich Ethik und Moral erklären ließen. Junker kündigte an, dass die Studiengemeinschaft im August eine kritische Analyse des Naturalismus als Buch herausgeben werde. Der Vorsitzende von „Wort und Wissen“, der Arzt Henrik Ullrich (Riesa), kritisierte, dass diese Weltsicht die Wirklichkeit auf das rein sinnlich Erfahrbare sowie experimentell Messbare reduziere und dabei bewusst auf Gott verzichte:

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3 Comments

  1. Aus dem Gejammer der Fundies spricht die unerfüllbare Hoffnung, die Gesellschaft würde in den Werten der göttlichen Glaubensgesellschaft existieren und die Wissenschaft braucht nur die Märchen als Pseudo-Wissenschaft dafür zu erfinden

    Wissenschaft ist eine offene, freie im Ergebnis neutrale Methodologie des Zweifels, sie nutzt Theorien, Hypothesen, Tests, Fakten und Fossilien immer wieder auf der Suche nach einer beweisbaren Erklärung für eine allen Forschenden frei zugängliche und beliebig nachprüfbare Realität. Freies Denken im Zweifel reduziert Theologie zur Pseudo-Wissenschaft mit Zombies, Wundern, Engeln, ewiger Schuld, Dämonen und biblisch absolut wahrem Endergebnis als kranke Paranoia, die freies Denken sinnlos macht.

    Kein Resultat wissenschaftlicher Forschung bestätigt die Bibelmärchen, ganz im Gegenteil. Der Glaube an die Schöpfung des himmlischen Zombie macht die Einfaltspinsel zu kompletten Idiozten

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  2. Die Studiengemeinschaft „Wort und (Un?)Wissen“ sollte mal im 1990 auch auf deutsch erschienen Buch der „Blinde Uhrmacher“ des Evolutionsbiologen Richard Dawkins nachschauen, da sind die evolutionsbiologischen Antworten für die „naturalistischen Phänomene“ wie auch komplexe Organismen als schrittweise Natürliche Selektion ausführlich beschrieben, die die Studiengemeinschaft bei ihrer Tagung im Westerwald immer einem grossen Zampano zuordnet? 😉 …… Und wie bitte ist dieser grosse Zampano entstanden? Gähn…. 😉 ……..oh Du schöner Westerwald, da pfeift ja der Wind so kalt…. 😉 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_blinde_Uhrmacher

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  3. Ich kann die Antwort auf viele zentrale Fragen geben:
    1) Wo kommt die Ordnung der Welt her: vom FSM – es hat den Urknall ausgelöst. Ramen.
    2) Wo kommt das geistige Potenzial des Menschen her: Suchet die Antworten im emergenten Materialismus – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ramen.
    3) Wo kommen Ethik und Moral her: Suchet die Antworten im evolutionären Humanismus, oh Schwestern und Brüder. Ramen.

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