Die Kopfgeldliste der irren „Reichsbürger“


HP des Gerichtshofs, Screenshot: bb
HP des Gerichtshofs, Screenshot: bb
Von wegen „nur“ Spinner! Ihre Heimat ist das „Deutsche Reich“ in den Grenzen von 1937, die Bundesrepublik existiert für sie nicht. Sogenannte „Reichsbürger“ verweigern offizielle Dokumente, zahlen keine Steuern. Gefährlich ist die rechte Sekte trotz kruder Ideologie laut Verfassungsschützern trotzdem. Jetzt machen sie Jagd auf Berliner – im Internet ist eine Kopfgeldliste aufgetaucht.

Von Marcus Böttcher und Kai Horstmann
Berliner Kurier

Eine Demo im Herbst vor dem Reichstag. Zahlreiche Reichsbürger wollen einen „Gottesdienst“ abhalten. Weil sich die Veranstaltung im Sicherheitsbereich befindet, greift die Berliner Polizei ein, es kommt zu hitzigen Diskussionen.

Jetzt veröffentlichten Reichsbürger auf der Seite „Gerichtshof der Menschen“ mehr als zwei Dutzend Fotos von Polizisten, die an der Aktion beteiligt waren. Die Überschrift lautet „Polizeifiguren Berlin – gewerbsmäßige Bandenkriminalität“. Die rechten Spinner veröffentlichten Dienstgrade und Namen der Beamten, zum Teil Staffelzugehörigkeit und Ausweisnummern.

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