EKD-Ratsvorsitzender Schneider warnt vor „Kriegslärm“


Gott_mit_uns_1WKProtestanten feiern mit Kanzlerin Johannisempfang in Berlin
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat dazu aufgefordert, Lehren aus der Geschichte zu ziehen.

evangelisch.de

Anlässlich zahlreicher Gedenktage in diesem Jahr sagte er am Mittwochabend beim EKD-Johannisempfang, eine Gedenkkultur müsse immer auch eine „Kultur der Gewissensbildung“ sein, wenn sie auf Zukunftsverantwortung ziele. Dabei warnte Schneider vor „Kriegslärm“, der dieser Tage die Welt erfülle.

„Noch immer und immer wieder neu suchen Menschen mit militärischer oder terroristischer Gewalt eigene Interessen durchzusetzen und Widerständiges zu unterdrücken“, sagte der oberste Repräsentant der evangelischen Christen in Deutschland. Schneider verwies auf den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs, den 75. Jahrestag des Überfalls auf Polen sowie die friedliche Revolution vor 25 Jahren in der DDR und die vor 80 Jahren formulierte Barmer Theologische Erklärung als Protest gegen die Nazis.

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2 Comments

  1. Epikur (341-271 v.C.) erkennt das Dilemma: „Entweder will Gott alles Leid der Welt beseitigen und kann es nicht, oder er könnte es, will es aber nicht“.

    Die gerechten Kriege mit Genoziden und Ethnoziden haben zu 95% Christen mit gesegneten Waffen geführt, die Priester jagen die Gläubigen mit Versprechen von glorreichen Siegen ins Elend, verteufeln die Feinde, verspotten die Kriegsopfer als schwach im Glauben und schwindeln den Überlebenden Geld für Protz und neue Kirchen ab. Dem Feind verspricht die gleiche Religion ebenfalls glorreiche Siege durch Zombies Hilfe und garantiert ewige Gnade gegen Geld, totale Verarschung von Einfaltspinseln.

    Eine Theokratur als faschistischer Despotismus mit einem all-wissenden Popanz bedeutet für jeden Kulturkreis Elend von entmündigten Menschen bei viel Pomp und Protz in nutzlosen Sakralbauten, riesigem Grundbesitz der Herrscher- und Priesterkaste abgezockt mit Drohungen von der Erbsünde, ewiger Höllenpein, immer neuen Weltuntergängen, ewiger Glückseligkeit und Ausbeutung der Kirchenmitarbeiter unter Missachtung der Menschenrechte. Die RKK bejubelt ihr Wachstum in der armen und elenden Drittwelt, Soziologen und Wissenschaftler sehen in der Religion den Grund für die Zunahme des Elends. Fruchbarkeitsraten mit einer Verdopplung der Bevölkerung alle 25-35 Jahre sind nicht durch religiösen Despotismus mit Protz, Prunk und viel Beten überwindbar. Den Menschen ging es im Mittelalter unter politischer RKK Allmacht noch viel schlechter als heute in der säkularen Welt der Menschenrechte.

    Über 27.000 der etwa 33.350 Kirchenbauten in der BRD sind überflüssig. Die vergeudeten Gelder würden ausreichen 1 Million gehoben ausgestattete Sozialwohnungen für 4 Millionen Menschen zu bauen. Aber die vielen Milliarden an Kirchenvermögen müssen doch irgendwie vernichtet werden, sonst fängt das Geld an zu stinken – sagt Bischof TvE

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