Oklahoma: Todeskandidaten verklagen Justizbehörde


Bild: aerzteblatt.de
Weil die Giftspritze falsch gesetzt wurde, musste in den USA ein Häftling qualvoll sterben. Nach dessen Hinrichtung ziehen nun 21 Todeskandidaten vor Gericht.

stern.de

Zwei Monate nach dem qualvollen Tod des Häftlings Clayton Lockett wegen einer falsch gesetzten Giftspritze haben 21 Todeskandidaten im US-Bundesstaat Oklahoma Klage gegen die Strafvollzugsbehörde eingereicht.

In dem am Mittwoch an einem Bundesgericht in Oklahoma eingereichten Schriftstück kritisieren sie vor allem die umstrittene Hinrichtungsmethode, die auch ihnen drohe. In Oklahoma war Ende April die Hinrichtung des Todeskandidaten Lockett abgebrochen worden, weil es Probleme mit der Giftinjektion gab. Er wand sich 43 Minuten lang im Todeskampf vor Schmerzen, bis er schließlich einen tödlichen Herzinfarkt erlitt.

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