Pfäffische Auslegung von militärischer Gewalt—Erklärungsversuch


Nikolaus Schneider, Bild: wikimedia.org/gemeinfrei
Für seine Äußerungen zum militärischen Engagement Deutschlands im Ausland bekommt Bundespräsident Joachim Gauck Rückenwind vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider.

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Mit Verweis auf seinen kürzlichen Besuch im Südsudan sagte Schneider am Donnerstag im RBB-Inforadio: „Wenn man die Lage in einem solchen Land erlebt, dann begreift man, dass es so etwas wie ein Wüten des Bösen und der Gewalt gibt.“ Es brauche dann militärische Kraft, „um für einen Raum zu sorgen, in dem sich dann anderes entwickeln kann“, ergänzte der Theologe.

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2 Comments

  1. Schönes Wortgeklingel als Geschwurbel zur Erklärung des christlichen „gerechten Krieges“, Hundertfach geübt in der Geschichte des Christentums seit der Erfindung von Erbsünde und dem gerechten Krieg mit Millionen Opfern alles in christlicher Liebe und Güte. Der große Prophet der Evangelikalen Martin Luther hat die blutrünstige Ermordung von Menschen als christlich gerecht und Liebe Gottes verherrlicht, hat das Drehbuch für die Reichskristallnacht 1938 und für die Euthanasiemorde der NAZIS geschrieben. Unser Bundesbegrüßungsonkel Gauck hat nicht den notwendigen IQ, um seine christliche Kriegshetze des all-gütigen Gottes als intellektuellen Selbstmord zu erkennen

    Augustinus von Hippo (354-430 n.C.) erfindet die christliche Sünden-, Sitten- und Verdammnis-Lehre mit Erbsünde, Heiligem Geist, gerechten Kriegen und Antisemitismus. Dunkelheit und Böses sind Gegenpole zu Licht und Gutem in Gottes heiliger Natur. Die Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existiert im elenden Diesseits nicht, nur im Geist auf dem Weg zu Gottes Glorie existiert Zeit. Sünder braten auf ewig in der Hölle, die Flammen des Fegefeuers reinigen nicht. Freier Wille existiert nicht, sündhaft ist Sex und die Ehe; Bildung und Wissen sind nutzlose Eitelkeit als Verführung des Satans auf dem Weg in Gottes wunderbares Paradies.

    Die RKK hat den „gerechten Krieg“ in dem ewig wahrem und unantastbarem Dogma 381 verewigt, nachdem jeder gute Christ Gottes ewige Gnade nur erlangen kann, wenn er den Kiegsdienst leistet.
    Kardinal Meisners Kriegswerbung erklärt nach RKK Dogma No.381: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen. In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.
    Kardinal Michael v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, schwurbelt: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“.

    Die christliche Kriegshetze steht der Verfassung der BRD und den Menschenrechten diametral entgegen, warum kein wahrer Christ jemals die Grundlagen der Zivilisation anerkennen kann, ohne sich dafür ewig sündhaft in die Hölle zu begeben. Die Pius-Brüder und Antisimitismus Hetzer haben deswegen jedem Staat, der die Menschenrechte anerkennt, die endlose und grausame Höllenpein des all-gütigen Christengottes vorausgesagt.

    Ich als Atheist komme vor lauter Zähneklappern nicht mehr dazu mein Leben zu genießen

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  2. Die EKD entwickelt sich auch 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs wieder zur vaterländischen Kriegspartei. Aus den „DDR Pflugscharenwerden werden nun wieder BRD Schwerter“. 😉

    Passend zum 500. Gedenktag, schwadronieren Evangelen ( ausser Frau Käßman) wehmütig über Luthers „gerechte Kriege“ aus „christlichem“ Anlass, auch wenn es damals gegen Juden ging. 😉

    Im ersten Golfkrieg vom „guten“ Papa Bush gegen Saddam Hussein waren die „Greuel der irakischen Armee“ an Kinderkrankenhäusern der „menschenrechtliche“ Anlass, denn der „Barbar“ Saddam Hussein habe Babies aus Kuwaitischen Brutkästen gerissen und gegen die Wand geworfen. Nach dem Krieg stellte sich heraus, das war alles eine PR Show fernsehgerecht inszeniert, um der Welt den Krieg ums Öl zu rechtfertigen. Kluge Kommentare damals, ob wenn Sauerkraut anstatt Öl in Kuwait zu holen wäre, auch „Menschenrechtsverletzungen“ beobachtet worden wären? 😉

    Auch die Menschenrechtsverletzungen im Kosovo seien von „interessierter“ Seite im Jugoslawienkrieg inszeniert worden, berichtet Willy Wimmer CDU Ehrenpräsident Nordrhein (auf den „NachDenkSeiten“ aus dem Pfälzischen Pleisweiler), ex Parlamentarischer Staatrssekretär im Vereidigungsministerium und ex deutscher OSZE Vize in Wien: Um 1999 den USA eine Militärbasis auf dem Balkan zu ermöglichen, die „General Eisenhower 1944“ vergessen habe… Auch die Bw bombte unter Schröder/Fischer erstmals nach 1945 wieder mit, aber für eine „Gute Sache“ aber ohne UN Mandat. 😉 😉

    „Damit das (Kapitalistische) System fortbestehen könne, müssen Kriege geführt werden“: äussert sich der Jesuit und Papst Franziskus letzte Woche in einem Interview zur Kapitalismuskritik. Der EKD Funktionär und unser BundesGauck machen dagegen von Grimmelshausen’s ‚Thumben Teutschen“ im Simplicius Simplicissimus alle Ehre. 😉 😉 😉

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