Kirche und Sex: Vatikanpapier spricht Heikles an


Headquarter des Konzerns.
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Ehe, Familie, Homosexualität: In einem päpstlichen Papier werden auch die heiklen Themen nicht ausgespart. Mit Wertungen halten sich die Autoren allerdings zurück – und ebenso mit Vorschlägen, was man ändern sollte.

Von Andrea Bachstein und Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Das immerhin ist klar: Es darf über alles geredet werden, wenn sich die katholischen Bischöfe im Oktober in Rom treffen, um über Ehe, Familie, Sexualität und die Haltung ihrer Kirche zu diesen Themen zu beraten.

Das „Instrumentum Laboris“, das Vorbereitungspapier auf die Bischofssynode, das an diesem Donnerstag in Rom vorgestellt wurde, spart auf seinen fast 90 Seiten auch die heiklen Themen nicht aus – die Paare nicht, die ohne Trauschein zusammenleben, und nicht die Geschiedenen, die wieder heiraten, die Vielehe so wenig wie Homosexualität.

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