Gauck: Moskau böse, Berlin gut


Joachim_GauckBei seiner Gedenkveranstaltung zum Ersten Weltkrieg wirft der Bundespräsident Russland vor, in eine „Politik von Konfrontation und Gewalt“ zurückzufallen.

Von Daniel Baxtaz.de

Den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren hat Bundespräsident Joachim Gauck jetzt zum Anlass genommen, Russland ein „altes Denken in Macht- und Einflusssphären“ vorzuwerfen. Auf einer Gedenkveranstaltung im Schloss Bellevue warnte Gauck am Freitag vor einem Rückfall „in eine Politik von Konfrontation und Gewalt“.

Zugleich sprach er sich dagegen aus, Vorgehen Moskaus auf der ukrainischen Halbinsel Krim einfach hinzunehmen. „Der Widerstand Russlands gegen eine Annäherung der Ukraine an die Europäische Union hat uns mit Denk- und Verhaltensmustern konfrontiert, die wir auf unserem Kontinent für längst überwunden hielten“, sagte er wörtlich. „Eine Sezession, die von einem Verstoß gegen das Gewaltverbot begleitet wird, kann nicht rechtens sein“.

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1 Comment

  1. „Zugleich sprach (Gauck) sich dagegen aus, Vorgehen Moskaus auf der ukrainischen Halbinsel Krim einfach hinzunehmen.“

    Ein kaberettistisch aufgelegter BundesGauck lamentiert in einer Rede zum 100. Jahrestag des 1. Weltkrieg, dass es die überwiegend russische Bevölkerung der Krim, nach Befragung und Wahl, gewaltlos und ohne Furcht um Leben und Gesundheit, in die Sicherheit Russlands geschafft haben? 😉

    Denn der Rest vom ukrainischen „NeuRussland“ geniesst 😉 nun Menschenrechte von Neo-NAZI Gnaden in der Kiewer Putsch-Regierung, mit ausländischen Söldnern wie auch ukrainische Schergen des „Rechten Sektors“, in der extra dafür aufgestellten und mit westlichen Waffen versorgten „Nationalgarde“, denn die reguläre ukrainische Armee hatte es weitgehend ablehnt, auf russisch-sprechend Ukrainer zu schiessen.

    Nach Angaben des UN Flüchtlingswerks sind inzwischen 110.000 Zivilisten aus dem ukrainischen „Neuen Russland“ vor dem Bürgerkrieg nach Russland (inklusive der sicheren Krim) und ca. 55.000 Bürger in die westlichen Teile der Ukraine geflüchtet.

    Sollte in der Gauck-Rede ein minderes Menschenrecht für russiche Menschen insinnuiert werden? 😉

    Oder leistet unser Bundes-Gauck immer noch „Trauerarbeit“ infolge des Schicksal seines Vaters, für dessen Verstrickung in den NationalSozialismus, die die Siegermacht UdSSR nach dem Krieg ahndete? 😉

    Offensichtlich ist Gauck kürzlich ein spontaner Besuch Kiew’s leichter gefallen, als ein Antrittsbesuche in Moskau oder ein Besuch der WinterOlympiade in Sotschi? 😉

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