USA: Pfarrerin kämpft gegen den elektrischen Stuhl


Eingang zum Trakt der Todeskandidaten im Gefängnis von San Quentin in Kalifornien. Foto: REUTERS
Im US-Bundesstaat Tennessee warten 73 Männer und Frauen auf ihre Hinrichtung. Anstatt mit der Giftspitze sollen die Todeskandidaten künftig wieder auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden. Eine Pfarrerin kämpft gegen dieses Vorhaben an.

Von Damir FrasFrankfurter Rundschau

Stacy Rector haut mit der flachen Hand auf den Tisch, als sei er an dem Schlamassel schuld, und schnaubt ein paar Worte hervor. „Die ganze Sache ist wirklich schrecklich“, sagt die Frau. Ihre rötlich-blonden Locken geraten in Bewegung. Da hätten die Abgeordneten des US-Bundesstaates Tennessee die Gelegenheit gehabt, die Todesstrafe abzuschaffen, sagt Stacy Rector.

Doch was sei passiert? Nicht einmal debattiert hätten sie über diese Möglichkeit. Stattdessen hätten sich die Herren und Damen Politiker im Kapitol von Nashville einfach gesagt: Wenn die Giftspritze nicht mehr als Hinrichtungsmethode taugt, dann führen wir einfach wieder den elektrischen Stuhl ein. „Ich muss sagen, ich war doch sehr enttäuscht“, sagt Stacy Rector.

weiterlesen

2 Comments

  1. @rhenus
    Wer seienn Verstand bereits im Kindesalter abgegeben hat und nur im Vatikan durch den all-wissenden Popanz denken lässt, von dem ist nicht mehr zu erwarten als „Bla-bla-bla-bla“, nicht zu vergessen „bla-bla-bla“ als überzeugendes Argument Christ zu werden

    Die 12.000 Kinderficker des Vatikan-Christenums verkünden ewig wahr:
    Yahwe (Mos 5) fordert von allen guten Christen die Ausrottung von falschen Propheten, Mördern, Homosexuellen, Bisexuellen, Hurenkindern, Hurenböcken, Sodomisten, Kranken mit Krätze oder Flechte, Schwiegertochterfickern, Vergewaltigern, Männer mit gequetschten Hoden und/oder nächtlichem Samenerguss, Blinden, Lahmen, vergewaltigten Frauen, Menschen die gesäuertes Brot essen, die Blutwurst oder Tiere essen welche auf 4 Füßen gehen, Entführern, Feiertagsarbeitern, Gotteslästerern, Zinsnehmern, Wucherern, Geldeintreibern, Söhnen die ihre Eltern verfluchen, Kleinwüchsigen, Zauberern, Toten Beschwörern, Wahrsagern, Männer die die Blöße der Schwester oder Mutter sehen und vor allem die Kirchensteuer Verweigerer.

    Martin Luthers Wahn ist noch wenigl ausgebildet, zeigt aber schon die typische Menschenverachtung vielfach gefordeter evangeler Dogmatik als Vergasung aller „Besessenen“ per liebevoll chrislticher Euthanasie:
    „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen … Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden. Sie richten viel Schaden an … sie können auch ein Kind bezaubern, dass es fortwährend schreie und nicht mehr esse noch schlafe. Schaust du solche Weiber an, wirst du sehen, dass sie ein teuflisches Gesicht haben. Ich habe deren etliche gesehen … Deshalb töte man sie, weil sie mit dem Teufel Umgang haben“.

    Gefällt mir

  2. Selbst Putin hat nach dem Beitritt Russland’s zum Strassburger Europarat die Todesstrafe durch ein Moratorium abgeschafft. In God’s own Country wird bis heute -wie im Mittelalter bei uns auch – gefoltert und hingerichtet…Als Referenz zum zivilisatorischen Fortschritt gibt es auch in den USA heute weder Scheiterhaufen, es wird nicht mehr ertränkt und auch aufs Würgeeisen wird verzichtet, wahrscheinlich um all zu grausames Staatshandeln im Fernsehen zu vermeiden? . 😉

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.