Politischer Machtkampf um sudanesische Christin


Straßenszene in Khartum, der Hauptstadt des Sudans: Männer verlassen eine Moschee Foto: Dust Mason | CC-BY-NC-SA 2.0
Wirbel um die im Sudan zum Tode verurteilte und dann freigesprochene Christin: Sudans Außenminister hat die Botschafter der USA und des Südsudans einbestellt. Unterdessen droht der Frau angeblich eine neue Anklage wegen falscher Reisedokumente.

pro Medienmagazin

Szenen eines politischen Machtspiels: Die 27-jährige Mariam Dschahia Ibrahim Ischak wird beschuldigt, mit gefälschten Dokumenten zu reisen und falsche Auskünfte gegeben zu haben. Aus diesem Grund wurde die Christin am Dienstag am Flughafen in Khartum befragt. Angeblich droht der Frau eine neue Anklage wegen dieser Verstöße. Seitdem wurde sie in einer Polizeistation in Khartum festgehalten, sagte Ibrahims Anwalt gegenüber CNN. Seit Donnerstag hält sich Ibrahim in der amerikanischen Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt auf.

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