Schluss mit der Dämonisierung der Gentechnik!


Bild: International Rice Research Institute (IRRI) CC BY 2.0
Bild: International Rice Research Institute (IRRI) CC BY 2.0
Es gibt keine wissenschaftlichen Argumente gegen die Einführung der grünen Gentechnik. Deshalb müssen jetzt politische Gründe für das Verbot herhalten. Die haltlose Angstmache der Gegner hat gewirkt.

Von Ulli KulkeDIE WELT

Die Hängepartie geht weiter. Jahrzehntelang haben die Gegner der Biotechnologie, allen voran Greenpeace, vor Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt gewarnt für den Fall, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf unseren Äckern zur Aussaat kommen. Mit wissenschaftlichen Studien konnten sie ihre grundsätzlichen Bedenken gegen die neue Technologie nicht unterfüttern, und so fand ihre Ablehnung auch keinen Widerhall bei der Zulassungsbehörde der EU, der Efsa. Die hatte deshalb gar keine andere Möglichkeit, als viele Anträge von Saatgutfirmen zu genehmigen.

Die Aktivisten rückten denn auch die Erkenntnisse der Forschung in der öffentlichen Diskussion tunlichst immer weiter in den Hintergrund, in der – wie sich nun herausstellte – berechtigten Hoffnung, dass die Frage „Gentechnik ja oder nein“ wenn nicht wissenschaftlich, dann eben politisch in ihrem Sinne entschieden werden wird.

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