KAS kritisiert ewiggestrige Familienpolitik der CDU


Laut der KAS-Studie gelten für 82 Prozent der Befragten alleinerziehende Mütter als Familie Foto: johnhope14 / flickr | CC-BY 2.0
Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) kritisiert in einer Studie die Familienpolitik der CDU. Sie fordert eine Neuausrichtung, die unterschiedliche Lebensmodelle akzeptiere und nicht wie die CDU bestimmte Leitbilder vorgebe.

pro Medienmagazin

Die aktuelle Familienpolitik müsse die Realität stärker abbilden und daher auch mehrere Lebensformen akzeptieren, heißt es in der Studie „Familienleitbilder in Deutschland“, die die CDU-nahe Stiftung am Montag veröffentlicht hat. Sie kommt zwar zu dem Ergebnis, dass ein Ehepaar mit Kind zu 100 Prozent zu den Grundvorstellungen der Familie gehört, aber auch ein unverheiratetes Paar wird von 97 Prozent der Befragten als Familie angesehen.

Laut KAS habe sich das Spektrum von Familienformen inzwischen erweitert: Für rund 88 Prozent der Befragten gelten homosexuelle Paare als Familie. Etwa 85 Prozent zählen Patchwork-Konstellationen zur Kategorie Familie. Auch alleinerziehende Mütter werden von 82 Prozent als Familie anerkannt.

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2 Comments

  1. Die Religionen und besonders die Amtskirchen fordern sowohl selber als auch durch ihre hirnlosen gekauften Politiker (siehe heutige Dodo Kandidaten) die klassische Ehe als unverzichtbar. Also fürs ganze Leben heiraten mit kirchlicher Trauung und viele Kinder zeugen möglichst durch „Ohrensex“ frei von jeder schmuddeligen Gier. Nur so haben die kirchlichen vielen Tausend Kinderficker genug Nachwuchs zum vernaschen.und ausleben ihrer psychischen Krankheit

    Bei DESTATIS 2013 (Seite 50) zeigt sich eine andere Realität für die 27 – 59 jährigen in der BRD. Etwa 2 x 28% sind verheiratet, 2 x 13% leben in freien Partnerschaften und bis zu 12% sind allein erziehend

    Es werden pro Jahr 380.000 Ehen geschlossen und 190.000 geschieden, eine Quote von glatt 50%. Besonders hoch sind die Scheidungen nach 5 – 7 Ehejahren. Was nicht berichtet wird, das ist der Anteil der Ehen aus rein steuerlichen Gründen, während das menschliche total kaputt ist

    Damit ist das heilige Geschwurbel von religotischer Ehemoral vergleichbar mit dem Pfeifen im dunklen Wald. Man macht sich vor Angst fast in die Hose, aber redet tapfer gegenan. Die Realität ist wie immer total ausgeblendet

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