Twitter und Religion


DerverzweifelteJesusDass der Kurznachrichtendienst nicht nur Weltliches berichtet, wird ab und zu ein wenig vergessen.

Von Harald TaglingerTELEPOLIS

140 Zeichen sind nicht viel, wenn man den lieben Gott in seiner eigenen Religion preisen will. Streng genommen ist Twitter auch nicht wirklich für einen religiösen Dienst ausgelegt. Es gibt weder einen Muezzin-Button, noch kann man über einen Hashtag die Glocken läuten oder tibetanische Gebetsmühlen in Schwung bringen.

Aber ein paar kleine Services sind nun eben doch erreichbar. So können während des Ramadans nun sogenannte „Hashflags“ von Twitter genutzt werden, um Eid zu feiern, oder sogar Iftar und Imsak sind über den Dienst abrufbar. Für Christen heißt das übersetzt, dass mir der weiße Vogel auf blauem Grund (und damit ist Twitter und nicht die Taube der Christen gemeint) sagt, ab wann ich zu essen aufhöre und wann am Abend ich wieder anfangen kann. Essentiell für einen Muslim, der den Ramadan ernst nimmt. Und eine coole Idee.

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1 Comment

  1. Der Kuurznachrichtendienst enthält ziemlich nutzloses Gewäsch

    Zwar kann man jeden x-beliebige Fakt mit max. 400 Zeichen behaupten, nur der Platz für den dazu notwendigen Beweis fehlt. Damit ist sowohl eine Diskusion mit Begründung als auch die Kenntnisnahme derartiger „Statements“ reine Zeitverschwendung.

    Es ist das Übungsfeld oberflächlicher Menschen, die glauben ihre „Weisheiten“ hätten irgend eine Bedeutung von Wert.

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