Dodo Mixa im Gegenwind


Quelle: HFR
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An dem emeritierten Bischof von Augsburg, Walter Mixa, scheiden sich die Geister: Seine Mitwirkung an einer kirchlichen Feier in Velburg hat öffentlichen Widerspruch ausgelöst — wieder einmal.

Von WOLF-DIETRICH NAHRnordbayern.de

Die Mehrzahl der 35 Gläubigen aus Holzheim wählte den stummen Protest: Am Ende der Wallfahrt zur Herz-Jesu-Feier bei Velburg sprachen sie ihr Schlussgebet und verließen dann den Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche, wo der Festgottesdienst stattfand. Der Grund für den stillen Eklat: die Mitwirkung des Augsburger Bischofs emeritus und Eichstätter Altbischofs, Walter Mixa, an den Feierlichkeiten.

Bei aller christlichen Bereitschaft zum Verzeihen nimmt der Holzheimer Wallfahrtsführer Josef Haberler Anstoß daran, dass sich der ehemalige Oberhirte im Bischofsornat in den Vordergrund dränge — wo ihm doch besser zu Gesicht stehe, sich angesichts seiner „Fehler“ in Demut zurückzunehmen. Haberler: „Er sollte nicht meinen, an vorderster Front den Oberhirten spielen zu müssen.“ Der Wallfahrtsführer hatte seinen Unmut schon in einem NN-Leserbrief zum Ausdruck gebracht und dafür nach eigenen Angaben viel Zuspruch erhalten.

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