„Schändliche Praxis“: Einsatz von Kindersoldaten


Schon Zehnjährige rekrutiert die ISIS als Kindersoldaten Foto: Lance Cpl. James Clark / flickr | CC-BY 2.0
Kämpfer der ISIS und anderer Gruppierungen rekrutieren Kinder als Soldaten. Teilweise sind sie nicht älter als zehn Jahre. Der Bundesbeauftragte für Menschenrechtspolitik, Christoph Strässer, verurteilte dies als „schändliche Praxis“.

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Weltweit haben acht staatliche Armeen und 51 bewaffnete Organisationen rund 4.000 Kinder als Soldaten rekrutiert, getötet, verstümmelt oder sexuell missbraucht. Das geht aus der so genannten „Liste der Schande“ hervor, die Teil des aktuellen UNO-Berichts „Kinder und bewaffnete Konflikte“ ist. Laut der UNO-Beauftragten für Kinder in Kriegen, Leila Zerrougui, gibt es Kindersoldaten vor allem in Syrien, dem Irak, der Zentralafrikanischen Republik und Nigeria und elf weiteren Staaten.

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