Gauck und Käßmann: Pastoren im Kampf um den Krieg


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Die evangelische Kirche ist gespalten, wenn es um Krieg und Frieden geht. Joachim Gauck und Margot Käßmann sind die beiden Protagonisten.

Von Reinhard BingenerFrankfurter Allgemeine

In der Debatte über Deutschlands Verhältnis zum Krieg hat die evangelische Kirche eine erstaunliche Prägekraft. So wären weder die westdeutsche Friedensbewegung noch die in die friedliche Revolution mündende Friedensbewegung in Ostdeutschland ohne engagierte Protestanten denkbar gewesen. Und auch im derzeitigen Streit über Deutschlands neue außenpolitische Rolle führen viele Fäden, teils auf verschlungenen Wegen, zur evangelischen Kirche. Das gilt selbst noch für die Einlassung des brandenburgischen Landtagsabgeordneten Norbert Müller, der Bundespräsident Gauck als „widerlichen Kriegshetzer“ bezeichnet hatte.

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1 Comment

  1. Unser BundesGauck quasi als öffentlich-rechtliche ReInkarnation des „teutschen“ Schelm’s „Simplicius Simplizissimus“ aus von Grimmelshausen’s Epos zum 30. jährigen Krieg in unseren unendlichen Krieg der „Guten gegen die Bösen“ transponiert. 😉 😉
    Als Gegenpart Bischöfin Käßmann, dem Geschlecht der Opfer klassischer Soldateska angehörend und deshalb mit gründlichem Zweifel an Männerphantasien eines „gerechten Krieges“aus der unendlichen Liturgie des Krieges geplagt. 😉 😉

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