Homöopathie: Hamers Ideen beim DZVhÄ


Bild: agpf.de
Ryke Geerd Hamer Bild: agpf.de
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat zwei Gesichter. Hier zeigt er sein hässliches.

Von MerdeisterderFreitag

Es ist eines der Verdienste Edzard Ernsts seit seiner Emeritierung auf seinem Blog ausdauernd, lesenswert und einen Hauch ironisch über “alternative” Medizin zu berichten. Man hat das Gefühl, die Apologeten der magischen Methoden kommen gar nicht mit Studien hinterher, die er auseinandernehmen kann. Ein Gefühl das leider trügt.

Kürzlich berichtete Ernst über ein Interview, in dem der Arzt und Homöopath Dr. Jens Wurster über seine Erfolge bei der Behandlung von Krebs berichten darf. Er arbeitet in einer Klinik in der Patienten mit Krebserkrankungen teilweise ausschließlich homöopathisch behandelt werden. Weil das geht! Tolle Erfahrungen und so! Die haben ganze SÄCKE mit beeindruckenden Anekdoten. Das Interview ist gruselig zu lesen. “Schulmedizin” wird in dem Interview wie ein Störfaktor der homöopathischen Behandlung beschrieben, nicht als beste Chance die man hat. Man solle doch nach Bekanntwerden der Diagnose lieber ein paar Wochen warten (6-8), anstatt sich “panisch” in die Hände irgendeines “Schul”mediziners zu begeben. Die homöopathische Behandlung solle, geht nach Herrn Wurster, vor der “schulmedizinischen” Therapie beginnen.

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