Klerikalismus, Narzissmus, Selbstbezogenheit: die Übel der Kirche


Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Eines der Grundthemen der Lehre von Papst Franziskus: wie die Kirche aus dem Gewesenen in der Gegenwart zur Zukunft vorwärtsgeht. Wider die spirituelle Weltlichkeit, die die Kirche an ihrem Aufbruch hindert.

Von Armin Schwibachkath.net

Seit den ersten Stunden seines Pontifikats ist der „Klerikalismus“ eine der Gefahren, vor denen Papst Franziskus immer wieder warnt. Die typische Krankheit der auf sich selbst konzentrierten Kirche (la enfermedad típica de la Iglesia encerrada) besteht für Franziskus in der Selbstbezogenheit. Dies schrieb der neu gewählte Papst bereits am 25. März 2013 in einer Botschaft an die argentinischen Bischöfe anlässlich deren Vollversammlung in Pilar: „sich selbst im Spiegel anschauen , sich über sich selbst beugen wie jene Frau im Evangelium. Es ist dies eine Art von Narzissmus, der uns zur spirituellen Weltlichkeit und zum ausgefeilten Klerikalismus führt“.

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