Mikroplastik bedroht Lebewesen im Meer


10–30 Mikrometer kleine Mikroplastikkügelchen auf Polyethylenbasis in einer Zahnpasta. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Nicht nur große Plastiktüten machen den Bewohnern der Weltmeere zu schaffen, sondern auch sogenanntes Mikroplastik, wie es in Peeling-Gels oder Zahnpasta enthalten ist. Noch ist wenig über seine Auswirkungen auf Umwelt und Mensch bekannt, denn die winzigen Teilchen gingen den Forschungsnetzen lange durch die Maschen.

Von Jochen SteinerDeutschlandfunk

Wir produzieren jeden Tag Mikroplastik-Müll: beim Zähne putzen, weil in vielen Zahnpasten winzige Kügelchen aus Polyethylen oder Polypropylen stecken, beim Duschen mit Peelings oder beim Wäsche waschen, wenn sich aus Kunstfaser-Kleidung hunderte Fasern lösen können, pro Waschgang.

Über das Abwasser gelangt das Mikroplastik in die Kläranlagen, wo es aber nicht vollständig abgebaut wird. Letztendlich landet es in Flüssen und Meeren. Dort trifft es auf Mikroplastik, das durch den Zerfall von größeren Plastikteilen im Meer entstanden ist. Schätzungen gehen davon aus, dass im Mittelmeer auf zwei Plankton-Lebewesen ein Partikel Mikroplastik kommt.

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1 Comment

  1. Nachdem wir nun weltweit erfolgreich unsere Lebensgrundlage in den Meeren zerstören, müssen wir umgehend auch unser Grundwasser mit einem Cocktail giftiger Substanzen „anreichern“. 😉

    Unsere Berliner GroKo öffnet zur Zeit auf Druck der EU und der US Mineralöleirtschft die Bergbauverordnung für’s Fracking, anstatt die Energiewende voranzutreiben, um auch die Lebensgrundlagen in unserer Heimat auf dem Altar der Energiewirtschaft zu opfern. 😉

    Treffen sich zwei Planeten im Weltraum: Fragt der Erste: “ Hallo, wie gehts? der Zweite: „Bei mir gibt es Menschen!“ – „Das geht vorbei!“ Ist die tröstliche Antwort. 😉

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