Säkulare Deutschtürken und ihre Rolle als etablierte Kraft in der Politik


Schwarz-Rot-Gold mit Halbmond, Bild: wikimedia.org/gemeinfrei
Engagement in Parteien, NGOs und staatlichen Einrichtungen ist für viele türkeistämmige Menschen Neuland. Das gilt allerdings nicht für alle. Vor allem Säkulare sind seit langem aktiv und etabliert. Diese Alleinstellung versuchen sie nun durch pauschale Verurteilung der Neueinsteiger zu wahren. Die Parteien sind überfordert.

Von Ercan KarakoyunDeutsch Türkisches Journal

Den meisten ist inzwischen klar, dass die deutschstämmige Bevölkerung sehr heterogen ist. Sie besteht aus unterschiedlichsten kleinen und großen Teilen: Atheisten, Katholiken, Protestanten, Traditionelle, Bürgerliche, Moderne, Liberale, Sozialdemokraten, Linke, Grüne, Rocker, Punks… Die Liste könnte ohne Probleme fortgeführt werden. Diese Vielfalt spiegelt sich überall in der Gesellschaft auch wieder und sie ist ein großer Gewinn für sie. Alle sind sich einig: Kein gesetzestreuer Bürger dieses Landes sollte daher aufgrund seiner Identität, Religion oder politischen Ausrichtung von der Teilhabe ausgeschlossen werden und sollte sich in der Partei, in der er möchte, engagieren können.

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2 Comments

  1. @Nickpol
    Mir fehlt in dem Text eine wichtige Einschränkung.

    Keine Verein, keine Firma, keine Parallel Gesellschaft, keine Religion und vor allen keine politische Partei, die nicht ohne jede Einschränkung die Verfassung akzeptiert, sollte handeln dürfen und Bürger als Mitglieder oder Unterstüzer beteiligen dürfen

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