Seit Januar 500 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben gekommen


Flüchtlinge auf Lampedusa © noborder network auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die verstärkten Patrouillen im Mittelmeer seit dem Unglück vor Lampedusa sind offenbar unzureichend. Wie das UN-Flüchtlingskommissariat meldet, sind seit Jahresbeginn etwa 500 Menschen ums Leben gekommen.

MiGAZIN

Trotz verstärkter Kontrollen der italienischen Marine kommen im Mittelmeer weiterhin zahlreiche Flüchtlinge bei gefährlichen Überfahrten ums Leben. Allein seit Jahresbeginn seien schätzungsweise 500 Todesopfer zu beklagen gewesen, teilte das UN-Flüchtlingshochkommissariat am Mittwoch in Rom mit.

Unterdessen erhöhte sich die Zahl der auf einem Flüchtlingskutter mit 600 Menschen entdeckten Leichen von 30 auf 45, wie es weiter hieß. Die aus dem südlichen Afrika stammenden Flüchtlinge seien in dem engen Stauraum vermutlich erstickt.

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