Horst Seehofer: Dodo des Monats Juni 2014


Dodo des Monats Juni 2014
Dodo des Monats Juni 2014


seehoferEs ist ein Kreuz mit dem Katholiken Seehofer. Schwadronierte er  doch jüngst auf dem evangelischen Bayerischen Kirchentag über die Grundlagen sittlicher Ordnung im Lande. Genaugenommen können die Christen im blau-weißen Gottesstaat aufatmen, denn mit den Sitten, christlichen noch dazu, hat es der Herr Ministerpräsident nicht so genau. Er lebt in Sünde, ein Dauersünder vor dem Herrn, der sich auch schon mal an den Jesus-Chip heranmogelt. So geschehen am 16. April 2012. B16, Ratzebene feierte seinen 85.Geburtstag und der bayrische Landesvater genoss das zweifelhafte Privileg an den Geburtstagsfeierlichkeiten teilnehmen zu dürfen. Seehofer, geschieden wiederverheirateter Katholik, ließ sich persönlich von der römischen Spukgestalt die Kommunion reichen. Der Keks wurde Fleisch vom Fleische des Gottessohnes und der Wein Blut, so die Mär. Nichts passierte, der imaginäre himmlische Freund ließ den Frevel geschehen. Seehofer ließ das Dogma der katholischen Kirche wackeln, der Vizegott ließ es zu. Gemäß gängiger Interpretation des Kirchenrechts ist die Ehe nach katholischer Lehre unauflöslich. Geschiedene gelten vom Empfang der Kommunion als ausgeschlossen.

Betretenes Schweigen, der Vatikan tat das, was er am besten kann, Schweigen. Die Staatskanzlei des Herrn Seehofer ließ mitteilen, religiöse Privatangelegenheiten. So dumme Antworten kann man nur in Bayern geben, ohne gewaltige politische Konsequenzen befürchten zu müssen.

Zu den christlichen Sitten des Herrn Seehofer gehört auch das Zeugen von außerehelichen Kindern. Katholiken haben hier, gegenüber anderen Christen, einen entscheidenden Vorteil, die Beichte, sind sie mit ihrer Spukgestalt im Reinen ist die Welt wieder in Ordnung, die anderen müssen auf das göttliche Gericht warten.

Horst Seehofer:

„Wir sind seit Jahrhunderten ein christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben – bei allem Respekt vor Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften.“

Seehofer ist ein religiöser Eiferer. Deshalb bleiben die Kreuze auf den Berggipfeln, in den Klassenzimmern und den Amtsstuben. Seit Jahrhunderten ist das so. Der angeblich weltanschaulich-neutrale Staat wird von Politikern vereinnahmt, die nichts besseres zu tun haben als ihre religiösen Überzeugungen zur Maxime ihres politischen Handelns zu machen. Obwohl die Mitgliederzahlen der Kirchen schrumpfen, beschwört man das Christentum, gegen den Trend, Politiker haben die Rolle des Feudaladels übernommen, eine Allianz die sich lohnt, für beide Seiten, die Politik und die Kirchen, ausgenommen und für dumm verkauft das gemeine Wahlvolk.
Religion als Privatsache wird nicht akzeptiert, ebenso wenig wird die Tatsache anerkannt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung ungläubig ist. Die Durchhalte-Parolen den Christen-Gott zu beschwören erinnern teilweise an die Durchhaltebefehle der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Seehofer selbst ist das lebende Beispiel dafür, dass die Sitten des Christentums für die Mülltonne sind. Die Lebensrealität ist eine andere, weil die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse sich geändert haben. Will man diese Veränderungen nicht sehen ist man bestenfalls dumm zu nennen, hat man dem Zustand der Dummheit abgeholfen und besteht weiterhin auf seinen überholten Ansichten wird es gefährlich, entweder man sucht sich professionelle Hilfe oder aber nimmt billig die Verblödung seiner gläubigen Untertanen in Kauf.
Der Gerechtigkeit halber muss man sagen, dass das kein Alleinstellungsmerkmal von Bayern ist, das Land wird hart von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bedrängt. Je geringer die Breitengrade um so größer die Religiotie.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

2 Comments

  1. Nicht Neues im Katholikenland, alles wie immer

    Adolf Schicklgruber aus einer Familie mit schizophrenen Auffälligkeiten ist ein frommer Katholik. Sein bester Mann Heinrich Himmler ist frommer Jesuit mit Ehefrau und Geliebter „Häsi Hedwig“, mit der er 2 Kinder zeugt. Das Mobiliar der Geliebten in den 90er Jahren zu besichtigen, wird in Teilen von KZ-Häftlingen angefertigt.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.