Burkaverbot: Diskussion mit Themenverfehlung


Burqua Burka
Burka (CC-by-sa/2.0/en by Rockin‘ the Khuff)
Burka oder nicht Burka ist keine Frage des Intellekts, sondern eine Glaubensfrage.

Leserkommentar von Thomas KarasekderStandard.at

Zurzeit wird wieder einmal sehr leidenschaftlich über das Verbot von Burkas – gemeint ist höchst wahrscheinlich das Kopftuch – diskutiert. Die Frage sollt jedoch die nach Religion im öffentlichen Raum sein.

Interessant ist der aktuelle Vorstoß von Herrn Efgani Dönmez: „Wenn jemand mit Burka in der Öffentlichkeit auftrete, „stellt er sich ins Abseits“. Und: „Warum wollen wir Menschen unterstützen, die sich ins Abseits stellen“, meint Dönmez, der sich schon früher gegen die Ganzkörperverschleierung ausgesprochen hat.

Denke ich diesen Gedanken zu Ende, komme ich zu einem interessanten Schluss. All jene Menschen, die sich nicht dem allgemein üblichen Aussehen anpassen, verlieren damit das Recht auf Unterstützung durch den Staat. Skinheads, Punker, Grufties, Transvestiten, Skater, Trachtenträgerinnen, Anzugliebhaber… die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen. Irgendjemand definiert also eine „Aussehensnorm“ und wer dagegen verstößt wird aus der Gesellschaft entfernt. So einfach ist das.

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4 Comments

  1. Nach dem Pew Research Survey 2012 hat England nur 48% Christen, der Anteil sinkt rapide, nach der Royal Society sind nur 3,3% der Akademiker religiös gläubig. Die „London School of Economics and Political Science“ befragt 2009 zum Test des Intelligenz-Quotienten 14.000 US-Jugendliche. Atheisten haben über IQ=106, religiöse Einfaltspinseln unter IQ=95, und Fanatikern unter IQ=70.

    Eine Prüfung von 63 ähnlichen Studien ausgeführt nach 1928 bestätigt diese IQ Verteilung. Gläubige Menschen als negative Auslese der Gesellschaft sind ungebildet und geistig bequem, sie haben Vorurteile und akzeptieren leichtfertig fremde Vorgaben, dafür sind sie vermehrungsfreudig. Ihre Kinder werden nur mit religiös entstelltem Wissen traktiert und zeugen wiederum tumbe Einfaltspinsel, ein sich selbst erhaltendes System der Idiotie.

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  2. Sich öffentlich Vermummen geht nur an Karneval – den verrückten Tagen.
    😉 Im Rest des Jahres müssen Trachten – wie Seppelhosen, Tirolerhut und Krachlederne reichen; 😉 vermummen kann man sich aber privat, wie man öffentlich auch nicht nackt rumrennen kann, obwohl das mancher gerne möchte. 😉 Sogar den „Femen“ wurde der barbusige Weihnachtsgruss „Ich bin Gott“ von Gottes Stellvertretern auf Erden im Kölner Dom sehr übel genommen, obwohl die junge Frau wahrscheinlich recht hatte. 😉 Da kann man auch für die BurkaVermummung keine Extra Wurst braten. 😉

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    1. Generell Vermummung verbieten kann man nur auf Großveranstaltungen wie Demos oder bei Fußballspielen in einem Stadion.
      Ich persönlich sehe die Burka eher als einfach unhöflich an. So wie jemand der nach dem Motoradfahren den Helm nicht abnimmt. Oder sogar innerhalb von Gebäuden eine verspiegelte Sonnenbrille trägt, während er mit anderen Menschen interagiert.
      Verbieten kann man sowas aber nur in Sicherheitsbereichen wie Banken oder eben auf Großveranstaltungen.
      Wenn es um die Abgrenzung geht, müssen eben auch Trachten, Anzüge,Uniformen etc verboten werden.

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  3. Die Burka-Frage ist, genau wie auch die Glaubens-Frage, sehr wohl eine Frage des Intellekts.

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