DBK-Pressesprecher: Kirchenimage in Deutschland ziemlich angekratzt


Bild: seri.at
ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler bei kirchlichem Medienempfang: Das Interesse an Themen rund um die Institution Kirche halte sich in Grenzen. Hier müssten die Kirche und die Gläubigen selbst gegensteuern.

kath.net

Mit einer kontroversen Debatte über das Verhältnis von Kirche und Medien nach dem Skandal um den zurückgetretenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst haben die Bistümer Mainz und Limburg am Dienstagabend in Wiesbaden ihren diesjährigen Medienempfang bestritten. Kardinal Karl Lehmann rief die Kirche dazu auf, in der Öffentlichkeit durch Argumente und Glaubwürdigkeit zu überzeugen.

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2 Comments

  1. Das war wohl ein Heiligergeistesblitz vom Kardinal Lehmann, die Kirche dazu aufzurufen, in der Öffentlichkeit durch Argumente und Glaubwürdigkeit zu überzeugen. Wenn das ethisch-ernst gemeint sein sollte, dann kann man nur sagen:“Guten Morgen Herr Lehmann, da hat ihr Verein allerdings 2000 Jahre neben den Schuhen gestanden!?“ Näher liegt jedoch, dass diese klerikale Masche notwendig wurde, da immer mehr Schäfchen ihren Hütern Misstrauen entgegen bringen. Und wenn das mit dem Bangemachen heutzutage nicht mehr so richtig zieht, versucht man es jetzt halt mal mit einer Prise Selbstkritik und (geheuchelter) Reue.

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    1. Lehmann ist in meinen Augen einer der fotschrittlichen katholischen Würdenträger. Man hat ihn mit seiner Ernennung zum Kardinal mundtot gemacht. Gegen den erzkonservativen Meisner aus Köln, mit seinen Verbindungen nach Rom hatte er keine Chance. Ich denke mit Lehmann könnte man trefflich streiten.

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