Der Arbeitskreis Grüner Musliminnen widerspricht der Tageszeitung DIE WELT


Screenshot: bb
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Auf Welt Online erschien am 28.06.2014 ein Artikel von Till Stoldt, in dem der AK Grüne MuslimInnen erwähnt wird. Hierzu erklären die SprecherInnen des AK Grüne MuslimInnen NRW Ali Bas und Hasret Karacuban:

Islamische Zeitung

„Die Unterstellung, der AK Grüne MuslimInnen sei von Personen eingerichtet worden, die einem KRM-Verband angehörten und vertrete folglich einseitig die Interessen des KRM, ist haltlos. Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen wurde von Mitgliedern der Partei Bündnis 90/Die Grünen NRW gegründet, die sich intensiver mit dem Thema Islam und MuslimInnen in NRW befassen wollten – darunter waren und sind auch Mitglieder, die nicht muslimischen Glaubens sind.

Folglich arbeitet der AK auf Grundlage des Grünen Grundsatzprogramms. Richtig ist, dass der AK Grüne MuslimInnen gerade zur Anfangszeit bemüht war, sich mit verschiedenen muslimischen Organisationen zu vernetzen. Hierunter waren und sind sowohl die dem KRM angehörenden Verbände, die schon seit einigen Jahren Gesprächspartner der Landes- und Bundesregierung sind, als auch viele Vereine, Initiativen und Einzelpersonen wie etwa muslimische Frauenorganisationen, Studierendenvereinigungen, Jugendorganisationen, Umweltvereine usw. Die Pluralität muslimischen Lebens deutlich zu machen und gerade kleinere verbandsunabhängige Initiativen zu unterstützen, war stets eines der Ziele des AK Grüne MuslimInnen.

In unseren Positionspapieren haben wir uns mehrfach kritisch mit der Situation des organisierten Islam in NRW auseinandergesetzt, u.a. in Bezug auf deren teilweise starke Herkunftslandorientierung oder interne Strukturen. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass eine Struktur geschaffen wird, in der auch unabhängige Gemeinden vertreten sind. Zudem haben wir in Diskussionen mehrfach die Notwendigkeit innermuslimischen Debatten zu gesellschaftlichen Fragen angemahnt, um so verschiedenen muslimischen Perspektiven Raum zu geben und das Weiterentwicklungspotenzial muslimischer Communities auszuschöpfen.

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