UV-Strahlung: Strahlungsrekord in Bolivien gemessen


Extreme in den Anden
Aus dem All betrachtet sieht die Region um den Vulkan Licancabur (unten links) zwar nicht grün, aber doch relativ idyllisch aus. Zumindest das Blau der Laguna Blanca lädt zum Baden ein. Doch Vorsicht ist geboten: Auf 4300 Meter Höhe ist es relativ frisch – und die UV-Strahlung mitunter extrem hoch. © NASA, GSFC / MITI / ERSDAC / JAROS und U.S./Japan ASTER Science Team
Fernab des Ozonlochs in der Antarktis maßen Geowissenschaftler aus Deutschland die bislang stärkste UV-Strahlung auf der Erde.

Von David LingenhölSpektrum.de

Wer sich im Mittelmeerraum an den Strand legt, muss mit einem UV-Index von 8 bis 9 rechnen – das ist genügend Bestrahlungsstärke, um sich vor übermäßiger Sonne zu schützen und Sonnencreme aufzutragen. Verglichen mit den Werten, die deutsche und US-amerikanische Geowissenschaftler um Nathalie Cabrol vom SETI Institute Carl Sagan Center und Uwe Feister vom Meteorologischen Beobachtungszentrum in Lindenberg aber in den Anden Boliviens gemessen haben, erscheinen diese Werte wie Kleinkram:

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