Ministerpräsident Albig: Verfassung ohne Gott „unvorstellbar“


Torsten Albig, Bild:landtag.ltsh.de
Der schleswig-holsteinische Landtag hat erneut kontrovers über die Aufnahme eines Gottesbezugs in die Landesverfassung diskutiert. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) sagte am Mittwoch im Kieler Parlament, eine Verfassung ohne Gott sei für ihn „unvorstellbar“.

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Rund 60 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein seien Kirchenmitglieder. Das Land brauche „eine Verfassung, die zu diesem Glaubens- und Wertegerüst passt“. Im nördlichsten Bundesland gehört mehr als die Hälfte der Bevölkerung der evangelischen Kirche an, rund sieben Prozent sind katholisch.

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3 Comments

  1. Wann schafft Deutschland endlich den letzten Schritt in die Säkularisierung? Kirchensteuer, Tanzverbote und andere von der Kirche auferlegte Dinge gehören längst nicht mehr an die Tagesordnung eines modernen Staates. Genauso wie eine auf Gott basierende Verfassung. Wie Uwe Lehnert vor mir ja schon geschrieben hat, handelt es sich für einen annähernd rational denkenden Menschen bei den christlichen Lehren um reine Fantasie. Schön, dass der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins so viel Fantasie hat. Damit gehört er in meinen Augen jedoch eher als Lehrer in die Religionsklasse einer Katholischen Schule und weniger in eine politische Position.
    Für mich ist Albig damit ein ganz heißer Anwärter auf den Dodo des Jahres.

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  2. @Uwe Lehnert
    Nur 9% (2,7% total) der Katholiken glauben den Humbug der RKK Dogmen, 4% (1,1%) bei den Evangelen. Die Anzahl der Pfarreien wird um mindestens 75% reduziert, das bedeutet von einst 1.500 Gläubigen je Pfarrei sind es jetzt 25.000.

    Nur damit ist sicher zu stellen, dass überhaupt noch jemand in die Kirche kommt. Daraus ergibt auch ein Anteil der Taufscheinchristen von mindestens 90%, denen das heilige Geschwurbel vom Zombie im Himmel scheißegal ist

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  3. Wenn des Herrn Ministerpräsidenten geistige Vorstellungskraft nicht ausreicht, sich eine Verfassung ohne Gott vorzustellen, dann ist er auch als politische Führungskraft überfordert. Daher meine dringende Empfehlung, zurückzutreten und das Feld Leuten zu überlassen, deren geistige Kapazität ausreicht, intellektuell auch den mindestens 30 Prozent Bürgern gewachsen zu sein, für die ein solches Alphamännchen absolut entbehrlich ist.

    Im Übrigen empfehle ich dem Herrn, mal über die Fragwürdigkeit dieser offiziellen Statistiken nachzudenken. 60 Prozent Kirchenmitglieder – mag sein. Aber wie viele sind davon wirklich gläubig? Wie viele davon sind aus bloßer Tradition oder aus Opportunitätsgründen in der Kirche? Wie viele sind aufgrund des kirchlichen Arbeits(un)rechts Zwangsmitglieder? Nach allen Umfragen, die wirklich den Glauben erkunden, sind es nur noch 30 Prozent der Deutschen, die wirklich noch den Phantasien der christlichen Lehre anhängen.

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