Vatikan: Clemens Börsig wird Gottes-Banker


Bild: tilly
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Aus der vatikanischen Skandal-Bank IOR soll eine Art kirchliche Sparkasse werden: klein, aber sauber. Die erste Etappe ist geschafft, der deutsche Chef geht. Dafür zieht nun ein prominenter Ex-Manager der Deutschen Bank in den Verwaltungsrat ein.

Von Hans-Jürgen SchlampSpON

500 Nonnen waren kürzlich mittendrin. Im IOR, dem „Istituto per le Opere di Religione“, dem „Institut für religiöse Werke“, wie die geheimnisvolle und skandalumwitterte Vatikan-Bank offiziell heißt. Früher bekam kaum ein Außenstehender je Zutritt zu den verschwiegenen Räumlichkeiten, in denen die Banker der katholischen Weltkirche mit Millionen jonglierten. Jetzt durften Ordensschwestern aus aller Welt schauen und alles fragen, was sie wollten.

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