Afghanistan: Bundeswehr soll zivile Opfer verschwiegen haben


Bild: regensburg-digital.de
Bild: regensburg-digital.de
Reporter des WDR berichten über bis zu 27 getötete Zivilisten, die 2010 Opfer eines der schwersten Gefechte der Bundeswehr im Norden Afghanistans geworden sein sollen. Auch Kinder seien darunter gewesen. Wurde dies über Jahre vertuscht?

Von Christoph HickmannSüddeutsche.de

Die Bundeswehr sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, nach einer militärischen Offensive in Afghanistan Hinweise auf zivile Opfer ignoriert und falsche Angaben gemacht zu haben. Das WDR-Magazin „Monitor“ berichtete am Donnerstag über Recherchen, denen zufolge bei dem Gefecht Ende 2010 bis zu 27 Zivilisten gestorben seien. Damals sei auch auf einzelne Opfer hingewiesen worden. Die Bundeswehr hatte bislang angegeben, es habe keine Erkenntnisse über zivile Opfer gegeben. Der Beitrag sollte am Donnerstagabend ausgestrahlt werden.

weiterlesen

1 Comment

  1. Nicht zu vergessen – die alle Regeln des Krieges zuwiderlaufende Bomardierung zweier BW Tanklaster bei Kunduz, die in einem Flussbett festsassen und deren Bombardierung von einem BW Oberst Klein befohlen wurde, der den amerikanischen Piloten vorgaukelte, er habe Sichtkontakt zu den Tanklastern und diesen versicherte, es seien keine Zivilisten in der Nähe.

    „Durch den Angriff wurden nach NATO-Einschätzung bis zu 142 Menschen, darunter auch Kinder, getötet oder verletzt, was die bisher mit Abstand größte Zahl von Opfern bei einem Einsatz sowohl in der Geschichte der Bundeswehr als auch durch Kräfte der ISAF bedeutet. Der Angriff und die folgenden Reaktionen der Bundeswehrführung wurden sowohl aus dem Inland wie aus dem Ausland stark kritisiert. Als deutlich wurde, dass der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung Parlament und Öffentlichkeit verspätet, unvollständig oder falsch über die Tötung von Zivilisten informiert hatte, trat er am 27. November 2009 als Bundesarbeitsminister zurück. “

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kunduz

    Der „heldenhafte“ deutsche Oberst Klein wurde für seinen „Einsatz für die Menschenrechte in Afghanistan“ inzwischen zum General befördert, wohl als Zeichen, die deutsche MordsKarenz der Nachkriegszeit sei wohl vorbei. 😉

    Ein Schuft wer Böses dabei denkt. 😉 😉 😉

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.