Menschengemachte Beben: Der Öl- und Gasboom erschüttert Amerika


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Der der Öl- und Gasboom erschüttert die Amerikaner. In mehreren Bundesstaaten treibt das Rückpumpen der Abwässer die Zahl der Erdbeben massiv in die Höhe. Die Folgen sind gravierend.

Von Horst RademacherFrankfurter Allgemeine

Was Naturkatastrophen betrifft, ist der amerikanische Bundesstaat Oklahoma eher für seine zerstörerischen Tornados als für Erdbeben bekannt. In den vergangenen sechs Jahren hat aber die Erdbebenhäufigkeit in dem weit von jeder tektonischen Plattengrenze entfernt liegenden Bundesstaat exponentiell zugenommen. Inzwischen werden in Oklahoma sogar mehr Erdbeben als in Kalifornien, der klassischen Erdbebenregion Nordamerikas, registriert.

Wie es zu diesem im geologischen Zeitmaßstab gemessenen „urplötzlichen“ Anstieg der Erbebenhäufigkeit gekommen ist, gibt Geowissenschaftlern noch viele Rätsel auf. Inzwischen verdichten sich aber die Anzeichen immer mehr dafür, dass die erhebliche Zunahme von Erdbeben in Oklahoma etwas mit der dort rasant ansteigenden Förderung von Kohlenwasserstoffen zu tun hat.

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1 Comment

  1. Tooor….. 😉 ….im Geräuschpegel der WM und einem siegestrunkenen (oder vielleicht sogar besoffenen 😉 ) Volk, kann diese GroKo während der Brot&Spiele Session 2014 sogar ein sicheres „deutsches Fracking“ aufschwatzen.

    BASF/Wintershall soll sogar schon Lizenzen zur „Erderschütterung und Methanisierung des Grundwassers“ 😉 in NRW haben. 😉 …..aber nur nach „sorgfältiger“ geologischer SicherheitsPrüfung…als habe es nie eine katastrophale FehlGenehmigung der strahlenden Asse Mülldeponie durch Umweltministerin Angela Merkel gegeben. 😉 Ein Schuft wer Böses dabei denkt. 😉 😉

    Aber vielleicht würde ein Ökumenischer Bittgottesdienst das Vertrauen in dieses trunkene, machtgeile Bundeskabinetts fördern.

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