Warum Religion nichts in der Politik verloren hat


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Das Christentum ist keine Wertebasis für Politik, im Gegenteil. Es war unseren Werten stets ein Feind. Eine Replik auf den Chefredakteur.

Von Alexander WallaschThe European

Stellen wir doch zunächst einmal klar, dass die ominösen Grundwerte des Christentums zu keiner Zeit jemals aus der Kirche selbst heraus Vorgabe für die Gesetzgebung waren. Nicht in säkularen und auch nicht in kirchlichen Staaten. Es ist vielmehr so, dass, was wir an christlichen Werten serviert bekommen, in der Kirchengeschichte von der Kirche selbst als Feind identifiziert und demzufolge massiv bekämpft wurde.

Spezifische christliche Werte? Ach ja, die gibt es ja nicht einmal, denn sie sind Wert für Wert Teil theoretischer Programmpunkte vieler Religionen und Bekenntnisse vieler Kulturen. Mit der nicht ganz unwichtigen Ausnahme, dass es gerade die monotheistischen Religionen waren, die diese Werte auf schäbigste Weise pervertiert, vergewaltigt und verleugnet haben. Der wahrscheinlich in seiner zeitlichen Dimension grausamste Krieg war der, angezettelt und geführt von eben jenen monotheistischen Religionsvertretern, die offiziell angetreten waren, diesen „Weltwerten“ zu huldigen. Die andere in den Arsch getreten haben, ihnen gleichzutun.

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3 Comments

  1. 1600 Jahre christlicher Machtmissbrauchs mit Mord, Totschlag, Folter, Inqisition, Kreuzzügen, Scheiterhaufen, Versklavung……. reichen wohl nicht als Evidenz zur Schädlichkeit dieser Religion in der Politik aus. 😉 😉 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

    Dass sogar der teuflische Pakt Adolf Hitler’s aus dem Jahr der NAZI „Machtergreifung“ 1933 mit dem Vatikan als „Reichkonkordat“ es selbst bis in die Bundesrepublik schaffte, beweist die Tragik der Nähe des Staates zur Religion und die Wehrmacht knechtete Europa sogar mit dem ausdrücklichen Einverständnisses Gottes. 😉 😉 😉

    Ein Schuft wer Böses dabei denkt…. 😉 😉 😉

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