Bürgerwissen: Forschungs-Hiwis oder Partner?


Jung und Alt machen mit bei der jährlichen Zählung der Nachtfalter in Großbritannien. Bild: imago/Newscast
Die erste Citizen-Science-Konferenz in Berlin beriet über Bürgerwissenschaft. Befürchtet wird, dass Laienforscher nur als Hilfskräfte dienen sollen.

Von Manfred Ronzheimertaz.de

Durch die deutsche Wissenschaft schwappt eine neue Welle: „Citizen Science“. Wissenschaftliche Laien sollen an der Forschung beteiligt werden. Auf der ersten Konferenz zur Bürgerwissenschaft in dieser Woche in Berlin wurden aber auch kritische Stimmen laut: Echte Wissenschaftspartizipation muss mehr sein als ehrenamtliches Insektenzählen. Bürger wollen auch über die Forschungsinhalte mitbestimmen.

Der erste Aufschlag kam von der Wissenschaft. Veranstaltet wurde der „Citizen Science Thinktank-Workshop“ (pdf) vom Berliner Museum für Naturkunde und dem Umweltforschungszentrum in Leipzig. Es war zugleich die Startveranstaltung für das Konsortium „Gewiss – Bürger schaffen wissen“, in dem neun Forschungseinrichtungen in den nächsten zwei Jahren an einer Citizen-Science-Strategie arbeiten wollen.

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