Militärbischof Rink: Auslandseinsätze nur in Einzelfällen


Sigurd Rink, Foto: epd/Nicole Kohlhepp/Medienhaus Frankfurt
Der neue evangelische Militärbischof Sigurd Rink hält Bundeswehr-Einsätze im Ausland für geboten, wenn nur dadurch eine Eskalation von Gewalt verhindert werden kann.

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„Es gibt Situationen, in denen die Völkergemeinschaft eingreifen muss, um größere Unglück zu verhindern“, sagte Rink der „Frankfurter Rundschau“ (Samstagsausgabe). Dabei verwies der evangelische Theologe auf den Völkermord in Ruanda 1994.

Kritisch äußerte sich Rink, der am Dienstag sein Amt antritt, zu den internationalen Einsätzen in Afghanistan und im Irak. Die Ziele eines Einsatzes müssten vorab ebenso geklärt werden wie die Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen.

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2 Comments

  1. Wie kann der Mannuch gegen gerechte Kriege sein, bekommt er doch für seine Denksperre ein fürstliches Gehalt. Schon sein geistiges Vorbild und heiliger Prophet Martin Luther hat den gerechten Krieg unverzichtbar gemacht

    Martin Luther als moralischer Drecksack definiert gerechte Kriege: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” und weiter „Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht“.

    Da darf ein Militärbschof doch nicht selber denken, er wäre sofort suspendiert und könnte mit Frau käsmann um die Wette saufen

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